Läufers Weisheiten

Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich!

Der Crosslauf (oder Querfeldeinlauf) wurde in Deutschland für viele Jahre zu Unrecht vernachlässigt. Seit einigen Jahren erlebt diese Disziplin jedoch eine Renaissance.

Durch den Crosslauf wird eine große Lücke gedeckt, die während der Wintermonate entsteht: Straßenläufe sind aufgrund der erschwerten klimatischen Bedingungen (Kälte, Eis, harter Boden, tiefer Schnee) kaum möglich und intensives Training ist mit einem erhöhten Risiko von Verletzungen verbunden.

Aus diesem Grund ist der Crosslauf eine optimale Abwechslung, um ein intensives Training durchzuführen und gleichzeitig andere Fähigkeiten wie Koordination und Kraftausdauer zu trainieren.

Der Crosslauf entstand in Großbritannien vor mehr als 150 Jahren. Damals waren die meisten Rennen einfach ein Volkslauf zwischen zwei Dorfkirchen. Um das Ziel zu erreichen, mußte man über die gepflügten Felder laufen, Bäche und Wälder durchqueren und Hügel erklettern. Derzeit sind die Bedingungen deutlich freundlicher: Ein typischer Crosslauf findet auf einer Rundstrecke statt, die Streckenlänge liegt zwischen 4 und 15 Kilometern. In der Regel muß man mehrere natürliche oder künstliche Hindernisse bewältigen. Die abwechselnde Bodenbeschaffenheit und die unebene Strecke tragen zu einem ständig wechselnden Tempo bei.

Aus diesem Grund ist der Crosslauf besonders günstig, um die muskuläre Ausdauer zu trainieren. Gleichzeitig werden die Strukturen um die Gelenke herum (Bänder, Sehnen und Kapsel) anders beansprucht als beim Laufen auf flachem Boden. So kann man trotz des widrigen Wetters ein kombiniertes Training durchführen und die gesamte Kondition steigern.

Dadurch schaft man eine bessere Grundlage vor dem Beginn des intensiven Trainings in der Hauptsaison. Aus diesem Grunde nutzen viele Weltklasseathleten die Winterzeit für eine rege Teilnahme an Crossläufen.

In Deutschland wurde diese Disziplin lange vernachlässigt. An Stelle des Crosslaufs fanden hierzulande Waldläufe auf ebenen, geraden Strecken statt. Durch die spezielle Vorbereitung auf diese Wettkämpfe vernachlässigen jedoch viele Läufer teilweise das Konditionstraining. Beim Beginn der Hauptsaisson haben sie einen deutlichen Nachteil gegenüber Leuten, die im Winter ein komplexeres Training durchgeführt haben.

Je nach Bodenbeschaffenheit kann man bei Crossläufen sowohl normale Laufschuhe als auch Spikes tragen; bei Spikes ist jedoch das Risiko von Überbelastungen (vor allem der Achillessehne) deutlich erhöht. Aus diesem Grund bleiben sie für wettkampfsambitionierte Läufer reserviert.

Crossläufe finden aus historischen Gründen fast ausschließlich im Winter statt. Da der Crosslauf eine effektive Trainingsmethode ist, spricht nichts dagegen, auch einen bis zwei Crossläufe pro Woche rund um das ganze Jahr zu absolvieren.

Das Crosslauftraining läßt sich sehr gut mit dem Fahrtspiel kombinieren.

Aufgrund der erhöhten muskulären Beanspruchung ist nach einem Crosslauf ein ausgiebiges Dehnungsprogramm besonders wichtig. Gleichzeitig gehören Physiotherapie-Maßnahmen wie z. B. Sauna und Massage zur Regeneration.

 
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