Läufers Weisheiten

Man kann drei Läufergruppen beobachten: Die einen wollen sehen, wie sie durchs Laufen bei wem ankommen, die zweiten wollen sehen, wie sie beim Laufen vor wem ankommen und die dritten wollen sehen, dass sie überhaupt ankommen!

Blog Testberichte

Polar V800 – Ein Laufcomputer, Multisportcomputer, ein  Activitytracker, eine  Smartwatch... oder was?

Mehr als das!

(Hier gibt es den Testbericht als PDF - Download)

 

1. Hintergrund - Einleitung

2. Erster Eindruck - Unboxing

3. Inbetriebnahme

4. Praxistest - Und Tipps

5. Synchronisierung  - Software - Trainingsanalyse, Auswertung und Trainingssteuerung

6. Funktionen - Technische Details

7. Support

8. Weitere Informationen, Links, FAQs

9. Fazit - Wünsche - Kritik - Verbesserungsvorschläge

 

1. Hintergrund - Einleitung

Seit 8 Jahren nutze ich den RS800cx und seit 5 Jahren parallel dazu den RXC5 (Testbericht).... warum? Weil beide Uhren jeweils entscheidende Vorteile haben und ich keine davon missen wollte - denn, bisher begeistert bin ich von beiden!

Ehrlich gesagt hoffte ich seit Jahren auf einen Nachfolger für die RS800cx, die eben genau diese beiden wirklich hervorragenden Lauf- Trainings- Multisportcomputer miteinander vereint.

V800 - ist das der lang ersehnte Nachfolger?

Für mich ist sie das - sogar mehr als das!

Seit dem 15.juli 2014 habe ich dieses Wunderwerk der Technik jetzt bereits und entsprechend ausgiebig nutzen und testen können (mehr als 2000 Laufkilometer).

Entsprechend schwer fällt es mir jetzt, dies alles in einem vernünftigen Testbericht unterzubringen. Denn, der Funktions- und Analyseumfang der V800 ist schlicht der Wahnsinn! Zumal alleine in dem besagten Zeitraum seit Juli 2014 etliche neue Funktionen und Verbesserungen dazu kamen und auch weiterhin dazu kommen werden (z.B. Import aus dem polarpersonaltrainer.com und dem PolarTrainer 5).

Bemerkung:

Ich nutze zur V800 ein iPhone 6 plus 128 GB und ein Macbook Air mit dem neusten OS Yosemite - funktioniert alle super gut und bisher ohne jedes Problem!

 

2. Erster Eindruck – Unboxing

Packungsinhalt:

Polar V800 mit Herzfrequenz - Preis: 449,95 €

Polar V800 Trainingscomputer

Polar H7 Herzfrequenz-Sensor

USB-Kabel

Polar V800 Kurzanleitung

 

Polar V800 ohne Herzfrequenz - Preis: 399,95 €

Polar V800 Trainingscomputer

USB-Kabel

Polar V800 Kurzanleitung

Die aktuelle ausführliche Bedienungsanleitung gibt es hier: http://www.polar.com/de/support/gebrauchsanleitung_v800_deutsch

Bemerkung:

Achtung: Alle Sensoren der Vorgängermodelle sind mit der V800 NICHT mehr kompatibel (neuer Bluetooth Smart Standard)!  Dafür funktioniert der Pulssensor dank seiner beiden Übertragungstechnologien (Bluetooth und Niederfrequent) sehr oft an Geräten, die KEIN Bluetooth Smart unterstützten wie z.B Ergometern im Fitnessstudio usw.! Das habe ich selbst schon MEHRFACH feststellen dürfen - klasse!

 

Mein erster Eindruck ist einfach nur HAMMER! Diese Uhr sieht nicht nur klasse aus, sie wirkt auch absolut hochwertig! Das hat z.B. den Vorteil, dass man sie problemlos auch außerhalb des Trainings tragen kann, da sie gar nicht so als Laufcomputer auffällt und auch mit einem Hemd oder sogar Anzug getragen werden kann! Das ist ein riesen Pluspunkt, dient sie doch zwischen den Sporteinheiten auch als Activity-Tracker, sollte daher also so oft wie möglich getragen werden, wenn möglich eben rund um die Uhr. Und genau das kann man sie, besonders auch deshalb, da man die Standarduhrenanzeige wechseln und somit eine ganz normale Uhr "vortäuschen" kann.

Außerdem trägt sich die V800 sehr angenehm am Handgelenk, da das Armband sehr fein einstellbar ist - habe ich nicht so erwartet. Auch vom Gewicht und den Dimensionen her ist sie noch sehr angenehm und gibt sich zur RCX5 beispielsweise nicht viel. Okey, die RS800cx ist leichter, dafür aber auch komplett aus Kunststoff! Lediglich das Armband erscheint im ersten Moment etwas zu lang geraten, was sich aber im Nachhinein als Vorteil erweist, kann man die V800 doch somit auch auf einer Jacke oder sogar einem etwas dickeren Handschuh tragen!

 

Die Verarbeitung der Uhr ist erstklassig, denn selbst nach jetzt fast 6 Monaten Dauergebrauch unter zum Teil härtesten Bedingungen sind weder Kratzer noch sonst irgendwelche Gebrauchsspuren an Glas, Gehäuse oder Armband zu erkennen. Das Armband ist schön breit und angenehm auf der Haut zu tragen, der Verschluss mit dem Doppelbügel ist sehr stabil.

Das Armband mag so manchem etwas groß bzw. lang erscheinen, hat aber ganz entscheidende Vorteile, denn so ist es möglich diese auf einem Ärmel einer Jacke oder auf einem langärmligen Shirt zu tragen. Ja sogar auf Handschuhen kann sie getragen werden, was ich als einen riesen Pluspunkt finde!

 

3. Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme geht schnell von der Hand und ist wirklich intuitiv geführt und absolut selbsterklärend. Zunächst muss die PolarFlow Sync Software installiert werden. Diese gibt es hier! Dort findet man auch alle Informationen zum weitern Vorgehen und zum Download und weiteren Hinweisen zur Polar Flow App für IOS und Android. Ebenso findet man hier Infos zum Webservice (Onlineportal) Polar Flow (Nachfolger vom PolarPersonalTrainer.com).

 

Erstinbetriebnahme: Einfach einen Knopf nach Wahl für 2 Sekunden drücken

Zunächst die Sprache (zu Beginn steht nur Englisch zur Verfügung) und die Grundeinstellungen vornehmen. Dies kann man aber auch gerne später nach der Inbetriebnahme über die PolarFlow Webservice sehr schnell und viel bequemer erledigen. 

 

Im Anschluss die V800 über USB mit dem PC/ MAC verbinden. Wurde zuvor die PoarFlow Sync heruntergeladen und installiert wird diese automatisch gestartet und die V800 erkannt.

 

Nachdem das PolarFlow-Portal automatisch geöffnet wurde kann man nun entweder ein neues Benutzerkonto erstellen oder, wer zuvor den Polarpersonaltrainer.com genutzt hatte, sich unter diesem Account einfach anmelden.

 

Während der Erstsynchronsation kann man nun seine Grundeinstellungen vornehmen bzw. wenn man dies zuvor am V800 bereits erledigt hatte korrigieren oder bestätigen.

 

Dann wird erstmals gesyncht.

 

Dabei erkennt die Software eventuell anstehende Updates und fordert automatsch zum aktualisieren auf.

 

Ist dies geschehen startet der V800 neu durch. Der ganze Vorgang dauert etwa 10 Minuten.

 

Dann erfolgt eine erneute Synchronisation aller Daten.

 

Mit der Zusammenfassungsmeldung endet die Inbetriebnahme - jetzt kann´s endlich los gehen! Ok ok, der Brustgurt muss noch mit der V800 gepaart werden und wer hat und möchte, die Flowapp für iOS und Android auf dem Smartphone installiert und die V800 mit dem Smartphone gekoppelt werden. Aber auch das geht leicht und schnell von der Hand.

 

Zunächst der Pulssensor:

Unter "Eingaben -> Allgemeine Einstellungen -> Koppeln und synchronisieren" findet man die Funktion "Neues Gerät koppeln". Diese mit der Starttaste bestätigen.

 

Hat man den Pulsgurt mit den Herzfrequenzsensor H7 angelegt wird dieser sofort erkannt. Diesen mit der Starttaste bestätigen -> fertig!

 

Jetzt noch schnell die Flowapp auf das Smartphone und dieses ebenfalls mit der V800 koppeln. Hierzu die App starten (zuvor natürlich Bluetooth am Smartphone aktivieren) und die V800 in den Koppelmodus (siehe unten) bringen. Der Rest geht selbsterklärend von der Hand.

 

 

Jetzt noch warten bis der Akku 100% geladen ist und das war´s dann, jetzt kann es los gehen!

 

4. Praxistest - und Tipps

So, und jetzt habe ich ein Problem - denn wo und mit was fange ich bei dieser eierlegenden Wollmilchsau nur an zu berichten und zu testen?

Da der Funktionsumfang so gewaltig ist habe ich mich dazu entschieden hier in diesem Test nicht auf alle Funktionen, Anzeigen und sonstige Möglichkeiten einzugehen, denn das würde den Testumfang sprengen, sondern nur das zu beschreiben, was mir ganz besonders aufgefallen ist und was sich im Trainingsalltag bewährt und/ oder gegenüber den Vorgängermodellen RS800cx und RCX5 verbessert/ verschlechtert hat.

Alles weitere bitte ich in den technischen Details unter Punkt 6 im übernächsten Kapitel und die unter Punkt 8 "Weitere Informationen, Links, FAQs" nachzulesen.

 

Laufen - Erstes Training mit der V800 

ACHTUNG - Alle Sensoren der Vorgängermodelle sind mit dem V800 NICHT kompatibel!

Nachdem ich mir das Sportprofil "Laufen" nach meinen Bedürfnissen angepasst habe (was bekomme ich wo auf dem Display angezeigt usw.) geht´s raus vor die Tür. Ich wähle genau diese Sportart (es können etliche Sportarten über den Webservice definiert, nach meinen Wünschen eingestellt und dann auf der V800 ausgewählt werden), drücke den Startknopf und warte, bis Puls und GPS-Signal gefunden sind. Der Puls braucht gerade einmal 5 Sekunden und das GPS unfassbare 19 Sekunden bis es auf 100 % ist und ok anzeigt - der Wahnsinn! Welch eine Verbesserung gegenüber den Vorgängern - und die waren wahrlich auch nicht schlecht! Also erneut auf Start gedrückt und los gehts! 

Das nächste sehr positive was mir auffällt ist die unglaublich gute Lesbarkeit des Displays, WAHNSINN! Egal ob im Schatten oder in der direkten Sonne, noch niemals zuvor konnte ich einen Laufcomputer so gut lesen, und das, obwohl es 4-zeilig ist, klasse! Ach ja, 4 Zeilen - DANKE POLAR, wie habe ich mir DAS für den Nachfolger der RS800cx gewünscht. Nach exakt 1000 Metern dann die nächste positive Überraschung, die Uhr signalisiert mir nicht nur akustisch, sondern auch haptisch, dass der erste Kilometer absolviert ist, ja wie geil ist das denn bitte? Vorbei die Zeiten als man ständig auf das Display schauen musste, super! Ganz besonders auch deshalb, da man diesen "Alarm" auch zu anderen Zwecken nutzen kann, wie z.B. als Erinnerung alle 6 Stunden eine Salztablette zu schlucken oder nach 600 verbrauchten Kcal etwas zu essen. Man kann es aber auch prima zur Trainingssteuerung nutzen, so z.B. wenn man ein vorgegebenes Tempo oder einen vorher definierten Pulsbereich verlässt - klasse.

Das Umschalten zwischen den verschiedenen vorher am MAC erstellten Trainingsansichten funktioniert dank des sehr guten Druckpunktes der Bedienknöpfe sehr gut und überzeugt auf Anhieb. So hat man schnell den Überblick über alle gewünschte Daten wie z.B. Puls, Pace, Distanz, Höhenmeter, was auch immer! Ebenso klasse ist die vom RCX5 bekannte HeartTouch-Funktion. Diese nutze ich um mir durch das ranhalten des V800 an den Brustgurt die aktuelle Uhrzeit anzeigen zu lassen. Sensationell ist die Tippenfunktion, also das Schlagen auf das Display., um somit z.B. eine Runde zu nehmen, die Beleuchtung einzuschalten oder die Anzeige zu wechseln. Gerade mit Handschuhen ein super Feature. Äußerst genial ist, das man all dies für jede Sportart separat einstellen kann! Wieder zuhause angekommen drücke ich auf Stop (back) um das Training zu unterbrechen. Ein erneutes, 3-sekündiges drücken (finde ich sehr gut, denn bei der RCX5 ist es mir schon oft passiert aus Versehen mal ein Training abzustoppen, da hier schon ein kurzer Druck ausgereicht hat) beendet dann die Trainingseinheit.

Ich bekomme sofortige Auskunft über die gerade absolvierte Trainingseinheit, und das bis ins kleinste Detail. Rundenzeiten, Distanz, Tempo, schnellste Runde, Höhenmeter, Trainingsbenefit, Laufindex, Herzfrequenz, Kalorien..... Wahnsinn. So ist es mir direkt nach dem Lauf schon möglich, das Training zu analysieren, auszuwerten und zu beurteilen OHNE zuvor die Daten übertragen zu müssen, super. Und nicht nur das, nein, ich bekomme auch Auskunft über meine Tagesaktivitäten außerhalb des Training dank ActivityTracker! Und das ist von unschätzbarem Wert, gerade auch wenn es um die Regenerationszeit nach einem Lauf oder Wettkampf geht. 

In der Vergangenheit sind gerade diese Tagesaktivitäten in keinster Weise berücksichtigt worden, spielen aber sehr wohl eine große Rolle um ein vernünftiges Gesamtbild eines Trainingstages zu bekommen. Ja sogar der Schlaf wird mit ausgewertet, klasse!

 

Hier ein Ausschnitt der erfassten und sofort abrufbaren Daten:

 

Bleiben hier noch Wünsche offen? Nein wie ich finde.

 

Was mir sonst noch so aufgefallen ist:

- sehr gerne nutze ich die Favoritenfunktion, bei der schon einmal selbst abgelaufene oder von anderen Läufern abgelaufene Strecken (Webservice - Erforsche) auf die V800 als Favorit übertragen und dan selbst abgelaufen werden können. Besonders an fremden Orten ist es so leicht möglich, einen schönen Lauf ohne großen Aufwand zu planen und zu absolvieren. Vorbei die Zeiten des ewigen Runden drehens oder verlaufens!

 

- ebso TOP finde ich die Back-to-Start Funktion! Diese hat mich schon so manches mal nach Hause gebracht!

 

- unschätzbar wertvoll ist für mich auch die Möglichkeit die V800 WÄHREND des Betriebes nachzuladen! Das habe ich beim 1. Pfälzer Weinsteig über 169 Km und 6300 Höhenmetern sowie einer Laufzeit von über 33 Stunden erfolgreich praktiziert! Hierzu habe ich die V800 einfach nach 12 und 24 Stunden an meinen Akkupack angeschlossen und nachgeladen. Ein KILLERFEATURE für mich, gerade als Ultraläufer von unschätzbarem Wert! Ok, ich könnte stattdessen auch die Aufzeichnungsintervalle auf "minütlich" stellen, was aber eine ungenauere Aufzeichnung bedeuten würde, aber wozu? Denn der Speicher der V800 reicht für etwa 50 Stunden. Somit sind auch 24-Stundenläufe absolut kein Problem!

 

- die Lesbarkeit des Displays ist überragend! Egal ob in der Sonne, im Schatten, bei Straßenlaternenlicht, ja sogar im Mondschein (Vollmond) ist alles top ablesbar (und dann gibt es ja noch die Displaybeleuchtung):

Straßenbeleuchtung:

 

Displaybeleuchtung:

 

- Schrittsensor und Pulssensor sind dank Bluetooth Smart auch für andere Apps wie z.B. Runtastic nutzbar und lassen sich ganz einfach z.B. mit dem iPhone 6 plus koppeln, klasse!

- durch das lange breite Armband ist es möglich die V800 auch über einem Jackenärmel zu tragen, was ich schon mehrfach genutzt habe. Z.B. bei Regen oder Kälte.

- im Vergleich zur RS800cx und der RCX5 ist die Kalorienberechnung jetzt viel genauer

- die V800 ist "intelligent" und lernt mit. Z.B. werden die Regenerationszeiten nach ein paar Wochen immer genauer und exakter, ebenso die Trainingsbelastungsbewertung. Hat mir die V800 z.B. im Juli nach einem Marathon in 4 Stunden noch 4 Tage Erholung angezeigt, so sind es jetzt nur noch 2 Tage. 

- apropos Regenerationszeiten! Diese sind natürlich nur ein "Richtwert" und bedeuten nicht, das wenn ich im überlasteten Bereich bin nicht mehr trainieren darf. Es bedeutet nur das ich in dieser Zeit die Intensität reduzieren sollte und ist für mich somit eine sehr sehr gute und auch nach ein paar Wochen sehr exakte Richtschnur zur Trainingssteuerung.

- der GPS-Empfänger ist überragend! Selbst im dichten Wald im Nebel gab es keinerlei Probleme! Hier hat mich mein Garnmin Dakota 20 schon oft im Stich gelassen!

- die Bedienknöpfe haben einen sehr guten Druckpunkt und sind auch mit dicken Handschuhen sehr gut zu bedienen, was für mich, ich brauche schon ab 5 Grad Handschuhe, sehr wichtig ist!

- die neuen Einstellmöglichkeiten beim Laufsensor sind der Hammer, denn nun ist es je Sportart möglich zu entscheiden ob die Geschwindigkeit und somit auch die Distanz über den Sensor oder den GPS-Empfänger gemessen werden sollen. In der Vergangenheit war das nicht so, hier hat dies IMMER der Laufsensor übernommen. Warum ich das so toll finde? Naja, bei mehr als 10 paar Laufschuhen und einer Tempospanne von 7:30 - 3:30 min/Km war das eine EWIGE Kalibriererei..... Danke Polar für diese für mich jetzt wirklich immensen Erleichterung! Und wenn ich es doch einmal genau brauche programmiere ich mir eben eine weitere Laufsportart! Theoretisch könnte ich mir hier sogar für jedes paar Laufschuhe eine Laufsportart mit separat kalibriertem Laufsensor anlegen (hier sehe ich dann wie viele Kilometer mit welchen Schuh bereits gelaufen wurde) - klasse!

- apropos Sensoren - die Batterielebensdauer des Puls- und Schrittsensors sind echt der Hammer, hätte ich niemals für möglich gehalten, dass dies mit Bluetooth so möglich ist!

 

 

Schwimmen

Auch die Schwimmfunktion hat mich voll überzeugt! Jetzt bin ich ja kein Profi, ja noch nicht einmal ein Amateur... aber, was die V800 alles so über meine absolvierte Schwimmeinheit weiß... ich bin SPRACHLOS! Eingestellt habe ich nur Bahnschwimmen, ohne GPS (war in der Halle)  und was ich auf dem Display sehen will, das war´s. Ausgespuckt hat sie dann das es eine 25 m Bahn war, wieviel Bahnen und somit welche Distanz ich geschwommen bin und jetzt kommt´s, ja sogar exakt wieviele Bahnen ich gekrault oder Brust geschwommen bin und wieviele Schwimmzüge ich jeweils benötigt habe... inkl. Schwimmindex. WAHNSINN! Ach ja, der Puls wurde natürlich ebenfalls erfasst.

Für das Umschalten der Trainingsansichten während des Schwimmens habe ich die Tippen- Funktion genutzt. Somit habe ich ein Drücken der Tasten unter Wasser, was wegen der Wasserdichtigkeit ausdrücklich NICHT empfohlen wird, vermieden. Den Pulsgurt habe ich einfach etwas straffer eingestellt, damit er mir während des schwimmens nicht verrutscht, was auch sehr gut funktioniert hat. Okey, vom Startblock zu springen wird mit Gurt wohl nicht funktionieren, bei den Damen mit Badeanzug schon eher! Ich selbst habe das mal mit einem breiten Terraband, welches ich über den Gurt gezogen habe probiert - hat sehr gut funktioniert, der Gurt ist nach dem Sprung vom Block ins Wasser nicht verrutscht, sieht halt nur etwas.. na sagen wir mal "speziell" aus ;-).

Anmerkung:

Die V800 braucht etwas Zeit um im Wasser den Puls zu finden, dies liegt wohl daran, dass in diesem Fall die Übertragungstechnik von Bluetooth auf Niederfrequent umgestellt wird. Aber wie gesagt, nach etwa 20 - 30 Sekunden hat auch das einwandfrei funktioniert. 

 

 

 

 

Radfahren, Multisport

Zum Radfahren kann ich nichts spezielles sagen, da ich weder Trittfrequenz- noch Geschwindigkeitssensoren am Rad nutze. Ich wähle einfach die Sportart Radfahren aus, warte bis Puls und GPS gefunden sind und starte meine Trainingseinheit, das war´s.

Bei Multisport gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man eine definierte Multisporteinheit wählen, bei der dann die Sportarten und deren Reihenfolge vorgegeben sind. Hier werden auch die Wechselzeiten ganz exakt erfasst. Zum anderen kann man das auch freihändisch tun, indem man ganz einfach z.B. nach einem Lauf einmal auf Stop (Back) drückt, eine andere Sportart wie z.B. Radfahren wählt und dann erneut auf Start drückt - das war´s. Einfacher geht es nicht!

 

Activity Tracker

Schon immer habe ich gesagt das zum Training, welches ja bereits in der Vergangenheit durch die Vorgängermodelle super gut erfasst wurde, auch die Erholung gehört. Nur, diese wurde niemals erfasst! Es macht doch auch auf das Training einen riesen Unterschied, ob ich die Zeit dazwischen mit körperlicher Arbeit verbringe oder nicht. Schließlich starte ich dann entsprechend ausgeruht oder aber "Vorermüdet" in ein Training. Nur, dies wurde bisher nie erfasst!

Dies hat nun ein Ende, denn nun werden auch sonstige Aktivitäten, ja sogar der Schlaf erfasst und analysiert. Ein wahnsinns Fortschritt mit immensem Nutzen. Schon oft habe ich mich bei einer Trainingseinheit direkt nach der Arbeit gefragt man man, heute geht bei dir ja garnichts.... nur den Grund wusste ich nicht. Heute sehe ich das ich z.B. auf der Arbeit zuvor schon fast 6 Km zurückgelegt habe und vielleicht in der Nacht zuvor noch einen schlechten Schlaf hatte. Also gönne ich mir jetzt noch eine Stunde Ruhe vor dem Training und wie soll ich sagen ;-), alles gut!

Genauso hilfreich ist der Inaktivitätsalarm, der mir nach 55 minütiger Inaktivität haptisch mitgeteilt wird. Gut, jetzt könnte man sagen was soll der Quatsch, wenn ich nahezu täglich laufe oder sonstigen Sport treibe ist das doch nun wirklich genug! Falsch, ist es eben nicht wie neuste Studien mehrfach gezeigt haben. Man spricht hier vom "Sitzen ist das neue Rauchen". Diese Studien zeigen ganz deutlich das eine lange Inaktivitätszeit sehr schlecht für den Körper ist und vermieden werden sollte. Es ist sogar so das durch das anhaltende, mehrstündige Sitzen der Trainingseffekt eines z.B. 10-Km-Laufes zuvor regelrecht zunichte gemacht wird. 5 Minuten gehen pro Stunde Sitzen heißt es immer wieder. Toll das mir die V800 auch dabei hilft!  So kann man dank des Trackers wenigstens versuchen sein vorher festgelegtes tägliches Aktivitätsziel zu erreichen. Immer wieder ertappe ich mich dabei bei einem Telefongespräch auf der Arbeit einfach mal aufzustehen und ein paar Meter dabei zu gehen. Oder aber Dokumente nacheinander zu drucken anstatt zusammen, um sie dann auch jeweils einzeln vom Drucker abzuholen....jeder Schritt zählt ;-). Und so verrückt das dann auch ist, hat man die 100 % erreicht, freut man sich auch darüber immer wieder.

Toll sind auch die detaillierten Infos die ich direkt von der Uhr aus angezeigt bekomme, so z.B. Aktivitätszeit, Kalorien, Schritte, aber eben auch die Aufsplittung der verbrauchten Kalorien in Training, Aktivität und BMR sowie den Gesamtkalorienumsatz. Schön sind auch die vorgeschlagenen verschiedenen Aktivitätsmöglichkeiten um mein Ziel zu erreichen. Wie gesagt, der ActivityTracker ist ein wahnsinns Fortschritt und wirklich tolles Tool!

 

Tests - Sprungtest, Fitnesstest, Orthostatischer Test, RR-Aufzeichnung

Wie diese Tests alle funktionieren möchte ich jetzt hier nicht beschreiben, anzumerken ist vielleicht nur, das zum Sprungtest (es gibt drei verschiedene) der Schrittsensor benötigt wird. 

Über den Fitnesstest habe ich schnell meine Vo2max ermittelt der so genau ist, dass er gegenüber meinem Ergebnis aus der Leistungsdiagnostik aus dem Frühjahr diesen Jahres gerade einmal um 2 Punkte verfehlt. Mit dem Orthostatischen Test überprüfe ich regelmäßig, ob ich über- oder untertrainiert bin. 

Sehr interessant ist die RR-Aufzeichnung! Hier werden die Herzfrequenzintervalle aufgezeichnet und die Herzfrequenzvariabilität ermittelt. Mit dieser kann Stress hervorragend gemessen werden, z.B. im Alltag und/ oder auf der Arbeit! Ist die Herzfrequenzvariabilität sehr klein heißt das -> viel Stress, ist sie hingegen sehr groß bin ich sehr entspannt. Ein tolles Feature!

All das dient hervorragend der Trainingskontrolle und machen die V800 schon fast zu einem medizinischen Gerät (mein Hausarzt ist begeistert)!

 

5. Synchronisierung  - Software - Trainingsanalyse, Auswertung und Trainingssteuerung

Wie bereits weiter oben beschrieben ist die Trainingsanalyse schon ohne Datenübertragung ein Leichtes, gibt die V800 doch schon direkt nach der Einheit ganz detailierte Infos über die das gerade absolvierte Training. Doch komfortabler geht das natürlich am PC/ MAC oder über das Smartphone.

Das Synchen nach dem Training kann auf zwei Arten erfolgen, entweder über den PC/ MAC, oder, was viel einfacher und schneller geht, über die Polar Flow App, was ich bevorzuge und geht sehr einfach und schnell! Per Flow App einfach die App am Smartphone starten und die Backtaste 3 Sekunden lang drücken - fertig! Auch über den MAC geht es schnell von der Hand, per USB verbinden, Flowsync startet von selbst und syncht automatisch - einfacher geht es nun wirklich nicht.

In der Polar Flow App und dem Polar Flow Webservice stehen nun nahezu unendliche Auswerte- und Analysemöglichkeiten zur Verfügung. Diese hier zu beschreiben würde den Rahmen dieses Tests sprengen. Hierzu einfach ein paar Screenshots als Beispiel:

Polar FLow Webservice:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PolarFlowApp:

 

 

 

Weitere Infos hierzu bekommt man auch sehr gut hier: http://www.polarv800.com

Für mich lassen beide Plattformen keinerlei Wünche offen. Natürlich ist manches anders als man es von der Polarpersonlatrainer.com oder der PolarTrainer5 gewohnt war, doch Neues bringt eben auch Veränderungen mit sich. Für mich ist das kein Problem, ganz im Gegenteil, denn ohne auch mal von Altem abzulassen wäre eine Weiterentwicklung schlicht nicht möglich und man würde auf der Stelle treten. Und das will doch keiner wirklich, oder? Und ob nun das eine so oder so aussieht, etwas größer oder kleiner dargestellt werden sollte oder was auch immer ist sowieso subjektiv und wird von jedem anders beurteilt.

Wichtig sind die Fakten, und die stimmen! Auch die vielen vielen Einstellmöglichkeiten überzeugen, so können z.B. Trainingseinheiten geplant und auf die V800 übertragen werden. Ich selbst nutze hier sehr gerne die Racepace-Funktion, mit der ich eine bestimmte Distanz und eine definierte Zeit vorgebe und dann einhalten muss. Dies hat mir z.B. beim Weinsteig Ultratrail sehr geholfen die Cutoffzeiten einzuhalten, habe ich doch genau gesehen, wieviele Stunden/ Minuten ich dem Ziel "voraus" und "im Rückstand" war. 

Auch die Möglichkeit bereits gelaufene Strecken als Favoriten abzuspeichern und dann inklusive Routenführung auf der V800 ablaufen zu können ist klasse. So kann man sich auch Strecken von anderen Läufern, die diese im Webservice als "öffentlich deklariert haben als Favoriten abspeichern und dann selbst ablaufen. Ich selbst habe das bei einer Schulung genutzt, zu der ich mehrere Tage in München war. Ich habe mir hier unter dem Punkt "Erforsche" im Webservice Strecken herausgesucht und auf die V800 übertragen und konnte diese dann ganz einfach nachlaufen. Vorbei die Zeiten als man einfach so drauflos laufen musste und später nicht mehr wusste wie man nach Hause kommt. Ein TOP-FEATURE! Und wer weiß, vielleicht ist es ja auch bald möglich externe Routen zu importieren? 

 

Wählbare Sportarten:

Am Anfang habe ich mich etwas geärgert das man nur zwischen den vorgegebenen Sportarten (okey, ist gibt ja eigentlich genug) wählen kann. Doch eigentlich erscheint es mir nach dem lesen der Bedienungsanleitung doch als logisch, wird doch für jede Sportart ein anderer Algorythmus zur Trainingserfassung sowie der Intensitäts- und Kalorienanalyse herangezogen, was wiederum zu deutlich genaueren Ergebnissen führt. Insofern macht es dann doch Sinn "nur" zwischen den bereits vorhandenen Arten wählen zu können.

 

PRAXISTIPP:

Nach einem Softwareupdate war es mir nicht mehr möglich die V800 zu synchen. Hier hat ein Werksreset geholfen! Hierbei gehen KEINE Daten verloren, da diese nach dem Synchen wieder auf die V800 übertragen werden.

 

 

6. Funktionen - Technische Details  (Quelle: http://www.polarv800.com/de/v800.php)

 

Technische Daten

•Gewicht: 79 g

•Wasserbeständig bis 30 m

•12,7 mm flach

•Gorilla-Glas

•Gehäuse aus Aluminium und Edelstahl

•Hochauflösendes Display (128 x 128)

•Tap Gestures

Wenn du im Uhrzeitmodus auf das Display deines V800 tippst, zeigt er deinen Erholungsstatus an. Während einer Trainingseinheit kannst auch Lapzeiten nehmen, die Trainingsansicht wechseln oder die Beleuchtung einschalten, indem du auf das Display tippst.

•Akustischer Alarm und Vibrationsalarm

Während des Trainings wirst du akustisch oder durch Vibrationen benachrichtigt, wenn du dein Tempo drosseln oder erhöhen solltest, um sicherzustellen, dass dein Training wie geplant verläuft.

•Aktualisierungsfähige Software

•Zeigt Texte in 13 Sprachen an

•Datenübertragung über eigenes USB-Kabel oder Bluetooth Smart mit der Polar Flow Mobile App

•Speicherkapazität für 60 Std. Training mit GPS und Herzfrequenz

•Wiederaufladbare Batterien für bis zu 13 Std. Trainingszeit, 50 Std. im GPS-Energiesparmodus, 30 Tage in der Uhrzeitanzeige mit Überwachung der 24/7-Aktivität

•Der Polar Flow Webservice ist mit Mac OS X 10.6, OS X 10.7, OS X 10.8 oder höher und mit PC Windows XP, Windows 7, Windows 8 oder höher kompatibel.

 

Funktionen (Ausschnitt):

Herzfrequenz-Funktionen

•Herzfrequenz in Schlägen pro Minute / %

•Herzfrequenz-Zonen

Die Standard-Herzfrequenz-Zonen werden basierend auf dem Prozentsatz deiner maximalen Herzfrequenz in fünf Zonen unterteilt: sehr leicht (50-60 % deiner HFmax), leicht (60-70 % deiner HFmax), moderat (70-80 % deiner HFmax), intensiv (80-90 % deiner HFmax) und maximal (90-100 % deiner HFmax). Du kannst die Zonen auch selbst definieren.

•Herzfrequenz im Wasser

Überträgt, mit dem komfortablen Polar H7 Herzfrequenz-Sensor, deine Herzfrequenz sogar im Wasser.

•Trainingsnutzen

Motivierendes Feedback gleich nach dem Training ist für jeden von uns nützlich. Wenn du den Effekt von verschiedenen Trainingseinheiten bestimmen möchtest, sagt dir diese Funktion genau, was du wissen möchtest. Du erhältst zum Beispiel eine schnelle Übersicht über alle Trainingseinheiten, weitere Details aus der Trainingsdatei oder noch ausführlichere Analysen über die Polar Webservices.

•Fitness Test

Der Polar Fitness Test bestimmt deine aerobe Fitness in Ruhe in nur fünf Minuten. Das Ergebnis, der Polar OwnIndex, bestimmt deine maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max). Mit dem Polar OwnIndex Fitness Test kannst du deine aerobe Fitness selbst bestimmen, automatisch und ohne Belastung. Alles, was du brauchst, ist dein Trainingscomputer. Der Fitness Test mit OwnIndex ist in der Vorhersage der VO2max genauso präzise wie jeder submaximale Fitnesstest. Der Test basiert auf der Herzfrequenz und der Herzfrequenz-Variabilität in Ruhe sowie persönlichen Daten.

•Orthostatischer Test

Der orthostatische Test bietet eine einfache und zuverlässige Möglichkeit, um deine aktuelle Tagesform zu bestimmen. Er zeigt dir, wie sich deine Herzfrequenz durch Training und Faktoren wie Stress und Krankheit verändert. Durch die regelmäßige Wiederholung des Tests erfährst du, ob an deiner Herzfrequenz etwas ungewöhnlich ist und wovon sie beeinflusst wird. Du kannst dann dein Training entsprechend anpassen, damit sich dein Körper nach Bedarf erholen kann.

•Smart Calories

Die genaueste Kalorienmessung auf dem Markt ermittelt die Anzahl verbrauchter Kalorien. Die Berechnung basiert auf deinen persönlichen Daten: deinem Gewicht, deiner Größe, deinem Alter und Geschlecht sowie der Intensität deiner körperlichen Aktivitäten. Smart Calories gibt es in Trainingscomputern und Activity Trackern.

•24/7 Activity Tracking

•Schlafdauer/Schlafqualität

•Inaktivitätsalarm

 

GPS-Funktionen

•Distanz

•Geschwindigkeit/Tempo

•Race Pace

Hilft dir, eine konstante Geschwindigkeit einzuhalten und deine Zielzeit für eine festgelegte Distanz zu erreichen. Wenn du zum Beispiel 10 km in 45 Minuten laufen möchtest, kannst du jederzeit sehen, wie weit du über dem Zielwert oder dahinter zurück liegst und welche Geschwindigkeit oder welches Tempo erforderlich ist, um dein Ziel zu erreichen.

•Running Index

Der Running Index basiert auf den Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsdaten, die während des Laufens gemessen wurden. Er liefert tägliche Informationen zu deinem Leistungsniveau in Bezug auf aerobe Fitness und Laufökonomie. Die Steigerung der Laufeffizienz kennzeichnet eine verbesserte Ökonomie der Laufleistung. Beim V800 erkennt diese Funktion automatisch, ob du bergauf oder bergab läufst.

•Back-to-Start

Führt dich auf dem kürzesten Weg zu deinem Ausgangspunkt zurück und zeigt an, wie weit er entfernt ist. Jetzt kannst du dich auch in Trainingsabenteuer fernab bekannter Pfade stürzen und weißt, dass du jederzeit zurückfindest.

 

•Routenführung

Folgt deinen zuvor aufgezeichneten Routen und geteilten Routen im Polar Flow Webservice.

 

•Energiesparmodus

Schont die Batterie deines Trainingscomputers während langer Trainingseinheiten. Du kannst deine GPS-Daten in Intervallen von 1 oder 60 Sekunden speichern. Ein größeres Speicherintervall bietet mehr Speicherzeit. Im Gegensatz dazu bieten kürzere Intervalle die Möglichkeit, detailliertere Daten zu speichern.

 

Barometer-Funktionen

•Höhe, Aufstieg und Abstieg

•Temperatur

•Neigungsmesser

*benötigt Polar Geschwindigkeitssensor Bluetooth® Smart

 

Trainingsfunktionen

•Sportprofile

Während des Trainings wirst du akustisch oder durch Vibrationen benachrichtigt, wenn du dein Tempo drosseln oder erhöhen solltest, um sicherzustellen, dass dein Training wie geplant verläuft.

•Wechselzeiten beim Multisport-Training

Zeigt die Zeit an, die du benötigst, um von einer Sportart zur anderen zu wechseln

•Trainingsziele

Erstelle detaillierte Trainingsziele im Polar Flow Webservice und synchronisiere sie mit deinem Gerät. Während des Trainings kannst du einfach den Anweisungen auf deinem Gerät folgen.

•Training Load

Zeigt dir, wie sich dein Training auf deinen Körper auswirkt und hilft dir dabei, die Belastungen unterschiedlicher Trainingsformen und Sportarten zu vergleichen. Die kontinuierliche Beobachtung von Trainingsbelastungen hilft dir, deine eigenen Grenzen besser einzuschätzen und Trainingsintensität und –dauer auf dich und deine Trainingsziele abzustimmen.

•Erholungsstatus

Finde die perfekte Balance zwischen Training und Erholung und gewinne einen verlässlichen Eindruck von deinem Erholungsstatus, bevor du neue Trainingsreize setzt. Der Erholungsstatus basiert auf der Summe deiner Aktivitäten, sowohl deiner Trainingseinheiten als auch der kleinen Alltagsaktivitäten. Die kontinuierliche Erfassung deines Erholungsstatus hilft dir dabei, dein Training zu planen, um Übertraining und Unterforderung zu vermeiden.

•Trainingstagebuch

•Wochenzusammenfassungen

•Countdown und Stoppuhr

•Jump Test

Hilft dir, die Muskelstärke und Leistung sowie die neuromuskuläre Ermüdung deiner Beine zu bewerten. Erfordert den Polar Laufsensor Bluetooth® Smart.

•Schwimmfunktionen

Analysiere deine Trainingseinheiten durch genaue Schwimmdatenerfassung. Ermittelt werden deine Schwimmdistanz, Zeit, Tempo und die Anzahl der Züge. Auch der Schwimmstil wird erkannt. Mit dem SWOLF Wert kannst du deine Schwimmtechnik verbessern.

 

Kompatible Sensoren

•Polar H7 Herzfrequenz-Sensor

•Polar Laufsensor Bluetooth® Smart

•Polar Trittfrequenz-Sensor Bluetooth® Smart

•Polar Geschwindigkeitssensor Bluetooth® Smart

•Polar Kéo Power Bluetooth® Smart

 

7. Support

Auch vom Support bin ich restlos begeistert. Änderungswünsche und Anregungen werden dankend angenommen und scheinbar umgehend an die Entwicklung weitergegeben. Denn, vieles was zu Anfang an Wünschen und Änderungen über den Support, aber auch über Facebook hereinkam, wurde schnell umgesetzt, vorbildlich! Gerade auf Facebook werden etwaige Fragen sehr schnell beantwortet. Und zwar von Fachleuten, und nicht von irgend einem Servicedesk!

So kam es seitdem ich die V800 habe schon zu etlichen Software- und Firmwareupdates, die eine Fülle von Verbesserungen, Fehlerbeseitigungen und vor allem, neuen Features hervorgebracht haben. 

Als ein Beispiel für die Fehlerbeseitigung möchte ich das GPS-Problem nennen und nach einem Firmwareupdate auftrat. Innerhalb weniger Tage wurde reagiert und der Fehler war beseitigt.

Aber auch auf Hardwarefehler wird schnell reagiert, so wurde z.B. die Ladebuchse an der V800 optimiert und auch das Ladekabel wurde verbessert.

 

8. Weitere Informationen, Links, FAQs

http://www.polarv800.com

http://www.polar.com/de/produkte/maximiere_deine_leistung/laufen_multisport/V800

http://updates.polar.com/

http://www.polar.com/de/support/gebrauchsanleitung_v800_deutsch

https://flow.polar.com/start

https://www.facebook.com/PolarDtl?fref=ts

 

Sehr hilfreich und informativ sind auch die von Polar bereitgestellten Videokanäle auf Youtube:

Deutsch: https://www.youtube.com/user/Polardeutschland/videos

Englisch: https://www.youtube.com/user/PolarUSA/videos

 

 

9. Fazit - Wünsche - Kritik - Verbesserungsvorschläge

 

Fazit

ES GÄBE NOCH SO VIEL ZU SCHREIBEN...

 

Die V800 ist für mich wirklich der absolute Hammer und hat aufgrund der im Gerät verbauten äußerst hochwertigen Sensoren, dank der offenen Schnittstelle Bluetooth Smart und der Updatefähigkeit schier unendliche Möglichkeiten. 

Für mich ist die V800 genau das, auf das ich sooooo lange gewartet habe! Sie vereint top Design, hervorragende Verarbeitung sowie eine überragende Funktionalität die wirklich keine Wünsche offen lässt und durch Softwareupdates ständig erweitert werden kann, inklusive top Trainingssteurungs-, Kontroll- und Steuermöglichkeiten. Ebenso die offene Schnittstelle Bluetooth Smart, die super gut funktionert und sowohl offen für etliche herstellereigene Hardwareerweiterungen als auch offen für Drittanbieter ist. Für mich kommt die V800 schon ganz nah an die eierlegende Wollmilchsau heran! Okey, sie kann keinen Kaffee kochen ;-)...

Die Polar Flow App überzeugt genauso wie der dazugehörige Webservice Polar Flow, wobei es hier meiner Meinung nach, aber das bleibt jedem selbst überlassen, Verbesserungspotential gibt und besonders der Webservice noch nicht ganz an die funktonalität des Polarpersonaltrainer.com heran kommt. Allerdings sei angemerkt, der Webservice befindet sich ja noch im Betastadium.

Für mich ist die V800 eine ganz klare Kaufempfehlung und ein würdiger Nachfolger sowie eine konsequente Weiterentwicklung sowohl der RCX5, als auch der RS800cx, da sie quasi beide Uhren in sich mehr als vereint. Ganz egal ob Hobby- oder Profisportler, Läufer, Schwimmer, Biker, Triathleten oder sonstige Multisportler, die V800 bedient sie alle! Klar könnte man hier und da etwas anders machen, ein paar Funktionen exakt so wie in der RCX5 oder RS800cx abbilden, aber wozu? Es ist alles Ansichssache des Betrachters, ob das Altbewährte oder Neue das bessere ist. Oder ist es einfach nur ungewohnt? Auf alle Fälle ist vieles nur subjektiv und eben nicht objektiv zu betrachten und zu bewerten. Erneuerungen bedeuten eben immer auch Veränderungen! Oder so wie hier, eben auch wahnsinnig viele sehr gute Verbesserungen! 

Die V800 wird zur Zeit in Blau und Schwarz angeboten und kostet 449,95 mit Pulssensor und Gurt sowie 399,95 € ohne Gurt und Sensor. Okey, sie ist nicht gerade billig, für diese Qualität und Funktionalität aber ihren Preis wert.

Ich für meine Teil bin restlos begeistert und kann nur sagen: Polar, die V800 ist ein Outperformer und ihr geht mit ihr in die absolut richtige Richtung!

Anmerkung:

Einige sind ja vielleicht der Meinung die V800 sei "unvollendet" oder nicht fertig entwickelt, nur weil es ab und an Softwareupdates mit neuen Funktionen und diversen Optimierungen gibt. Ich sehe das absolut nicht so! Der grundlegende Unterschied ist doch der, das alle vorherigen Modelle "statisch, nicht mehr änderbar", und somit "fertig" waren (RS800cx, RCX5 usw.). Dies ist jetzt eben nicht mehr so! Es ist ein dynamisches, lebendiges Produkt das eben durch neue Soft, aber auch Hardware wie z.B. neue Bluetoothsensoren verbessert und erweitert werden kann. Ich persönlich finde das klasse und absolut spannend! DIe Möglichkeiten sind hier ja schier unendlich.... wann also wäre ein solches Produkt also "fertig"?

Wie wäre es z.B. mit einer "Intelligenten Weckfunktion", die dich nicht zu einem exakten Zeitpunkt, wenn du Pech hast also aus dem Tiefschlaf, sondern in einem intelligenten Zeitfenster weckt, also dann, wenn du in einer Leichtschlafphase bist? Somit wäre der Schlaf viel erholsamer? Oder wie wäre es damit GPS-Daten aud die Uhr zu importieren, damit man vorher definierte und am PC erstellte  Routen ablaufen kann? Somit wäre diese Uhr auch etwas für ambitionierte Wanderer!  Ich denke vieles ist mit diesem Wunderwerk der Technik möglich. Okey, viele sagen jetzt vielleicht "die Uhr ist ja noch garnicht fertig entwickelt". Ich aber sehe das ganz anders, für mich ist die Uhr schon jetzt perfekt und ich freue mich einfach nur auf das, was da noch so alles kommt!

 

Wünsche - Kritik - Verbesserungsvorschläge

V800:

Akkulaufzeit. Hier könnte man eventuell durch eine Zwischenstufe (momentan gibt es nur 1 oder 60 Sekunden Intervalle) bei etwa 40 - 45 Sekunden vielleicht noch 2 - 4 Stunden Akkulaufzeit herausholen. Mir ist klar das kürzere Intervalle nichts bringen würden, da zum stromsparen ja der GPS abgeschaltet wird und dieser eben auch in der Bewegung etwas Zeit braucht um wieder genügned Sateliten und somit die exakte Position zu ermtteln. Gerade für Triathleten, die auf der Langdistanz unterwegs sind, wäre das super, denn die meisten kommen da wohl so nach 13 - 15 Stunden ins Ziel..und das geht eben jetzt nicht. Auch für mich wäre das toll, denn viele Landschaftsläufe bewegen sich in etwa um diese Zielzeit 15 Stunden.

Polar Flow Webservice:

Klar, ich habe es ja schon oben beschrieben, man muss auch mal von gewohntem loslassen können um die Innovation zu ermöglichen. Aber trotzdem würde ich mir sehr wünschen, absolvierten Trainingseinheiten einen eigenen Namen geben zu können. Z.B. 5*1000m Intervall. So würde ich im Kalender sofort sehen, was das für ein Treining war und müsste nicht jede Einheit einzeln anklicken und reinschauen. Ebenso sollte es möglich sein, Trainingseinheiten NACHTRÄGLICH einfügen zu können. So manches mal habe ich z.B. vergessen, beim Zirkeltraining die Uhr zu nutzen und kann das eben jetzt nicht mehr nachpflegen. Auch mehr Korrekturmöglichkeiten für absolvierte Einheiten wären wünschenswert, also mehr als nur die Distanz und Dauer wie es jetzt der Fall ist. Im Reiter Fortschritt sollte es möglich sein einen Überblick über die absolvierten Höhenmeter abfragen zu können.

Polar Flow App:

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FitRabbitLogo







Bereits im letzten Jahr bekam ich von Joe Voglsam völlig unverhofft einen Karton FitRABBIT zugeschickt, um diesen Rotebeetesaft einmal zu testen. Rotebeetesaft - was soll daran schon so besonders sein dachte ich. Aber gut, kostet ja nichts, dann wird halt einmal getestet!
Ganz ehrlich und ungelogen waren das so meine Gedanken zu diesem Gemüsesaft...

Doch wer mich kennt der weiß, wenn ich etwas zum testen bekomme dann teste ich auch richtig - und genau das habe ich gemacht - und zwar über 4 Monate!

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen - das Zeugs ist der Knaller! Aber erst einmal von vorn...


Hier nun mein Langzeittestbericht über 4 Monate mit mehr als 2000 Laufkilometern

Erstmals eingenommen habe ich FitRABBIT etwa 7 Tage vor dem Remstal-Höhenweg-Spendenlauf über 250 Km und 6300 Hm (17. - 19.01.2013) - und zwar immer etwa 2 Stunden vor dem Training! Zum Geschmack kann ich nur sagen - saumäßig lecker - Suchtgefahr!

Aber wie soll ich sagen - meine Skepsis bezüglich der Wirkung und des Nutzens schien sich zu Beginn zu bestätigen, denn die ersten Tage merkte ich keinerlei Veränderung oder Verbesserung. Doch dies sollte sich ändern, und wie!
Seit Anfang des Jahres 2013 bereite ich mich jaintensiv für meinen ultimativen Spendenlauf, dem WiBoLT - Wiesbaden-Bonn-Landschafts-Trail über 320 Km und 12000 Höhenmeter NONSTOP vor.
Entsprechend groß sind die Trainingsumfänge (2000 Km in 4 Monaten) und entsprechend hart und umfangreich die Vorbereitungswettkämpfe (5 Wettkämpfe mit insgesamt 560 Km, darunter z.B. der JUNUT mit alleine schon 230 Km und 7000 Hm, der Remstallauf ist da gar nicht mit eingerechnet).
Hier geht es also nicht um das Tempo, sondern um Ausdauer- und vor allem Regenerationsvermögen. Und genau hier kann ich nur sagen - VOLLTREFFER! Ich denke die zahlreichen vorderen Platzierungen belegen das - und dies obwohl ich keinen einzigen Wettkapf am Limit gelaufen bin!
Ich habe sehr viel mit diesem Gemüsesaft herum experimentiert, zahlreiche Variationen der Einnahme ausprobiert, und vor allem auch mit der Kombination anderer Dinge herumprobiert:
Hierbei kam ich zu folgenden Erkenntnissen und Ergebnissen, die ich wiederholt festgestellt habe:
  • Vor jedem Lauf/ Training nehme ich etwa 2 Stunden vor dem Start eine Packung FitRABBIT
  • Bereits durch die blose Einnahme dieses Saftes konnte ich leichte Verbesserungen feststellen (man muss den Rotebeetesaft aber schon mindestens 10 Tage konstant eingenommen haben, so war es zumindest bei mir). Die Muskeln fühlten sich irgendwie bei vergleichbarem Tempo gegenüber Läufen ohne Knollensaft weniger belastet an. Und, je länger der Lauf, umso mehr dieser Effekt.
    Doch so recht überzeugt hatte mich das noch nicht! Also experimentierte ich etwas herum.
    Und ich habe Tricks gefunden, diesen Effekt noch zu steigern:
    Während eines solchen Laufes (besonders bei Läufen >50 Km) sorge ich für ständigen Speichelfluss! Erreichen tue ich dies dadurch, dass ich entweder alle 10 Minuten ein Gummibärchen oder eine Rosine zu mir nehme! Hierbei kann ich IMMER folgenden Effekt feststellen: Während der Puls zwar nach und nach etwas ansteigt, bleibt die Kraft in den Beinen konstant erhalten! Sind Läufe langer als 24 Stunden (wie z. B. beim JUNUT, da waren es 42 Stunden), nehme ich alle 24 bzw. 18 Stunden ein FitRABBIT! Auch hier, schaffe ich es den Speichefluss aufrecht zu erhalten, was auch durch das Kauen eines Kaugummis recht gut funktioniert (der ist halt im Gegensatz zu Gummibärchen und Rosinen kein Energielieferant), bleibt die Kraft konstant erhalten. Klar, lauftaktische Fehler (zu schnelles Anlaufen etc.) darf man trotzdem nicht machen!
    Und, es braucht immer einen Moment (etwa 10 - 15 Km), bis diese Kraftkonstanz eintritt, warum das so ist weiß ich noch nicht genau. Ich vermute mal, dass es mit der Fettverbrennung zusammen hängt. Sprich, wenn der Körper die Kohlehydrate aufgebraucht und auf Fettverbrennung umgestellt hat.
    Diese Wirkung habe ich bei allen auf diese Weise durchgeführen Läufe feststellen können (UTHAM, RBWL,  JUNUT, Seilersee und Bärenfels)!
  • Nach langen Läufen  > 50 Km nehme ich innerhalb der ersten 30 Minuten nach dem Lauf zusätzlich ein Säftchen, zusammen mit einer Magnesium-Calcium-Tablette, was mir nachweislich sehr bei der schnellen Regeneration hilft. Beispiele:
    Ich habe Trainingswochen von mehr als 200 Kilometern, ohne mich so richtig kaputt zu fühlen!
    Zwischen dem RBWL mit 110 Km und 4000 Hm und dem JUNUT mit 230 Km und 7000 Hm lag nur eine Woche und ich habe mich nicht schlapp oder ausgelaugt gefühlt, ganz im Gegenteil.
    Zwischen den 110 Km am Seilersee und dem Bärenfels mit 56 Km waren gerade mal 2 Tage und ich habe mich nicht schlapp oder ausgelaugt gefühlt.

Sonstige Effekte:

Erschrecken darf man nach der Einnahme dieses Saftes nicht vor rotem Kot und rotem Urin, dies ist ganz normal!

 

Hier ein paar Daten des Herstellers:

Zusammensetzung

fitRABBIT braucht keinen langen Beipackzettel mit einer langen Liste von Inhaltsstoffen. Der Power-Shot besteht aus

  • dem Saft der Roten Bete in hochkonzentrierter Form
  • einem Schuss Zitronensaftkonzentrat
  • und einer Prise Guarana

alles aus kontrolliert biologischem Anbau,
die Rote Bete von deutschen und österreichischen BIO-Landwirten, hergestellt von VOGLSAM, dem führenden österreichischen BIO-Fruchtsafthersteller.

fitRABBIT ist Partner der “Kölner Liste®“, der Plattform für Doping-Prävention. Auf der Kölner Liste® sind Nahrungsergänzungsmittel, die auf Dopingsubstanzen getestet wurden.

So einfach die Zutatenliste, so speziell ist die richtige Kombination der Inhaltstoffe um eine optimale Wirkung  zu erzielen.

 

Rote Bete

In der roten Bete steckt die eigentliche Kraft von fitRABBIT. Sie ist besonders reich an organischem Nitrat, dem Energiespeicher der Pflanzen. Wie sich diese Energie in Ihrem Körper wieder entfaltet, lesen Sie bitte unter „Wirkung“.
Weitere wesentliche Wirkstoffe der Roten Bete, sogenannte Polyphenole (Betalin, etc.) wirken sich zusätzlich besonders positiv auf den menschlichen Körper und die Leistungsfähigkeit aus.

Zitronensaft

Wir verfeinern fitRABBIT mit einem Schuss Zitronensaftkonzentrat, damit der Rote Bete Saft bekömmlicher schmeckt. Zusätzlich enthältfitRABBIT Ascorbinsäure (Vitamin C).

Guarana

Die Guarana Samen werden bereits seit Jahrhunderten von Indianern im Gebiet des Amazonas für  Medizin sowie Körperpflege benutzt. Diese bezeichnen Guarana auch mit „wara“, was übersetzt „Frucht der Jugend“ bedeutet.

  • im Vergleich zu Kaffeebohnen fünffache Koffeinmenge
  • da sich die Wirkung erst nach und nach im Körper entfaltet, hält sie bis zu sechs Stunden an
  • leistungssteigernd, konzentrationsfördernd, gegen Müdigkeit und Schlaffheit
  • wird als die schonende Alternative zu Kaffee bezeichnet; greift nicht die Magenschleimhäute an

 

Nitrat wird zu NO

Vereinfachte Darstellung des Nitrat / Nitrit / NO Kreislaufes

  • Nitrat (NO3) wird über Nahrungsmittel aufgenommen und vom Magen sowie Dünndarm  rasch und völlig absorbiert.
  • Ein Teil gelangt über die Speicheldrüsen wieder in den Mund.
  • Durch natürliche Bakterienflora in der Mundhöhle wird Nitrat (NO3) zu Nitrit (NO2) reduziert, das wieder in den Magen gelangt und dort von der Magensäure in NO umgewandelt wird.
  • NO und Nitrit gelangen in den Blutkreislauf, wo beide in einer komplizierten Wechselwirkung je nach Bedarf für den Körper abrufbar sind.
  • Überschüssiges Nitrat wird innerhalb von 48 Stunden völlig über den Urin ausgeschieden.

 

 

Anwendung

Die Grundregel lautet:

80 ml fitRABBIT BIO-Sport-Drink (= 1 Trinkbeutel)
1 bis 3 Stunden vor jedem Training oder Wettkampf.

Das macht je nach Belastung die richtige Menge NO im Körper verfügbar. fitRABBIT ist speziell konzentrierter Rote Bete Saft; 80 ml reichen auch für härtere Trainingseinheiten. Wird weniger NO benötigt, wird das überschüssige Nitrat aus der Roten Bete vom Körper wieder ausgeschieden.

fitRABBIT im praktisch 80 ml Trink-Beutel ist trinkfertig und wird unverdünnt direkt aus dem Beutel in einem Zug eingenommen.

Achtung: Verwenden Sie in Verbindung mit fitRABBIT keine Mundspülungen, da diese die natürlich vorkommenden Bakterien im Mund abtöten und somit die Wirkung von fitRABBITverhindern. Siehe Funktionsweise wie wird Nitrat zu NO >>

Dauer der Anwendung

fitRABBIT ist ein rein natürliches Nahrungsmittel und wirkt auch über rein natürliche Prozesse im Körper. Daher hängt die Wirkung auch von der gesamten körperlichen Konstitution und den Stoffwechselprozessen jedes einzelnen Sportlers ab.

Die Wirkung ist im Normalfall bei jeder Einnahme in Verbindung mit sportlicher Betätigung spürbar. Erfahrungen einzelner Sportler zeigen, dass zum Beispiel die tägliche Einnahme über einen Zeitraum von 2 Wochen vor dem Wettkampf deutliche Leistungssteigerungen bringt. Das wichtigste ist aber immer, auf den eigenen Körper zu hören.

Lagerung

fitRABBIT ist im ungeöffneten Trinkbeutel mehrere Monate haltbar (beachten Sie bitte das Ablaufdatum auf der Verpackung) und muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. fitRABBITschmeckt gekühlt am besten.

 

Preis:

Einzig der Preis scheint mir etwas happig zu sein. Bei einer Einnahme wie ich es momentan mache bedeutet das Kosten von etwa 70 € pro Monat. Doch ganz ehrlich - für die Vorbereitung zum WiBoLT und diesem selbst ist es das absolut wert.

Fazit:

FitRABBIT hat mich absolut überzeugt! Jede, wirklich jede Skepsis ist über Bord geworfen. Die Wirkung ist einfach klasse - und dies wie gesagt - immer und immer wieder beliebig wiederhol- und nachvollziehbar. Ob es auch schneller macht kann ich nicht beurteilen, da ich in diesem Jahr kaum Tempotraining absolviert habe.

Was ich aber uneingeschränkt und ausnahmslos feststellen kann ist die ausdauerunterstützende und regenerationssteigenrde Wirkung!
Auch der Geschmack hat mich absolut überzeugt - dies ist allerdings aber auch wohl eher subjektiv und bei jedem anders.
Einzig der Preis ist wohl eher etwas hoch.

Wer allerdings großes vor hat, eine neue Bestleistung jeglicher Form anpeilt - der sollte FitRABBIT wirklich einmal ausprobieren. Das Geld ist hier im Gegensatz zu vielem anderen meiner Meinung nach sehr gut angelegt.

Aber wie gesagt, wichtig ist - die Wirkung tritt erst nach der regelmäßigen Einnahme über mehrere Tage (bei mir etwa 10 Tage) ein.

Von mir bekommt dieses Bioprodukt eine ganz klare Empfehlung!
 
Als ich die Testanfrage bekam und über ein eventuelles Interesse befragt wurde war ich direkt hellauf begeistert und stimmte einem ausführliche Test sofort zu. Und dies nicht einfach aus dem Grund, mal wieder etwas kostenlos bekommen zu können! Nein, dieser innovative Kopfhörer könnte eine Lösung eines lange währenden Problemes sein!
Und warum nun? Na weil ich schon seit langem nach einem solchen Kopfhörer gesucht habe. Denn durch meine Bereitschaft (7 Tage 24 Stunden/ Monat) bin ich zwingend darauf angewiesen, ständig telefonisch erreichbar zu sein. 
Klar gibt es da massig "normale", andere Kopfhörer, doch haben sie allesamt einen entscheidenden Nachteil: Man nimmt die Umwelt absolut nicht mehr wahr! Und das, ich spreche da aus Erfahrung, ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko! Ausserdem hatte ich in der Vergangenheit bereits massig iPhone-taugliche Kopfhörer, die alle nach sehr kurzer Zeit bereits den Geist aufgegeben hatten, und das obwohl sie angeblich "sporttauglich und Wasserdicht" waren!
Aber Tonübertragung üner die Wangenknochen - DASS soll funktionieren? Und wie ist der Klang, und überhaupt, ich war gespannt!
Seit dieser Woche habe ich nun die Möglichkeit, dieses innovative Produkt testen zu dürfen:
Test AfterShokz - 001
Preis: 79,90 €

Herstellerangaben:

AfterShokz Sportz M2 Sport-Kopfhörer mit Mikrofon 2. Generation

Musik hören & Telefonieren über Wangenknochen


Die AfterShokz Sportz M2 ist die neueste Generation an Bone Conduction Sport-Kopfhörern. Die AfterShokz Kopfhörer sind speziell für Freizeitaktivitäten wie Joggen, Radfahren, Wandern und andere Sportarten konzipiert und ermöglichen ein angenehmes, gesundes und sicheres Hörerlebnis!

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfhörern wird bei den AfterShokz Headphones der Ton über die Wangenknochen zum Innenohr übertragen - so bleibt das Ohr frei. Durch diese patentierte "Bone Conduction Technology" (Knochen-Leit-Technologie), können Umgebungsgeräusche wie näher kommende Fahrzeuge, Autohupen, Notfallfahrzeuge und andere Warngeräusche deutlich wahr genommen und so mögliche Unfälle vermieden werden.

Die AfterShokz Mobile Kopfhörer verfügen zusätzlich über ein Mikrofon und können somit auch alsFreisprecheinrichtungbenutzt werden. Wenn ein Anruf eingeht während Sie Musik hören, unterbricht die AfterShokz Technologie automatisch und aktiviert das integrierte Mikrofon - so wird die mobile Kommunikation einfacher, sicherer und komfortabler als je zuvor.


  • "Ear-Free-Design" - Nichts im, am oder auf dem Ohr!
  • Patentierte "Bone Conduction Technology" - Knochen-Leit-Technologie (auch von militärischen Spezialeinheiten verwendet)
  • Übertragung von Ton über die Wangenknochen zum Innenohr für sicheres Musikhören bei Outdoor-Aktivitäten
  • die 2. Generation ist 30% kleiner und mit nur 45 g leichter als der Vorgänger
  • Ein/Aus & Lautstärke-Regler (mit kann bequem per Clip an Bekleidung befestigt werden
  • kleiner integrierter Lithium-Ionen-Akku für 12 h Spielzeit
  • mit Micro-USB-Ladeanschluss
  • hervorragender Stereo-Sound und verbesserte Tonqualität
  • ergonomischer und stabiler Kopfhörer-Bügel sorgt für bequemen und stabilen Halt
  • reflektierender Sicherheitsstreifen auf der Rückseite des Kopfhörer-Bügels für zusätzliche Sicherheit
  • Schweiß- und Wasserfest
  • inkl. wasserabweisender Aufbewahrungstasche
  • 130 cm Kabel (einschließlich In-line-Controller)
  • vergoldeter 3,5 mm Anschluss für iPhone, iPod, iPad und meisten Smartphones & MP3 Player
  • Preis: 79,90 €

Die AfterShokz Sportkopfhörer sind bei libo-shop.com erhältlich, dem offiziellen Vertriebspartner für den mitteleuropäischen Raum.

Testbericht:


Der Kopfhörer wird in einer sehr ansprechenden Verpackung geliefert, und auch die Hartschalen-Aufbewahrungsbox wirkt sehr hochwertig.

Alles sehr hochwertig und ordentlich verpackt
Test AfterShokz - 005

In der Schale befinden sich dann folgende Teile:

- der eigentliche Kopfhörer
- ein kurzes Verlängerungskabel 3,5 mm Klinke
- Klett-Kabelbinder 
- ein Microusb-Kabel zum laden des Kopfhörers
- eine Bedienungsanleitung (auch in Deutsch!)
- die Garantiekarte (2 Jahre) 

Test AfterShokz - 002

Die Steuereinheit mit integriertem Verstärker, Mikro und Lithium-Ionen-Akku

Test AfterShokz - 007

Sehr praktischer Clip zum anbringen an der Funktionskleidung

Test AfterShokz - 006

Die  eigentlichen "Hörer"

Test AfterShokz - 008

Gut durchdacht: Reflektor am Hinterkopfbügel

Test AfterShokz - 009


Die erste Eindruck es Kopfhörers war sehr positiv und die erste Bedienung erfolgte dann intuitiv und bereitete keinerlei Probleme, alles selbsterklärend. Also, iPhone angeschlossen, Laufsachen an und gleich mal bei starkem Regen (soll ja Wasser- und Schweißrestistent sein) auf eine 14 Km Runde! 

Hier nun meine gewonnenen Eindrücke:
  • der Klang ist erstaunlich gut, klar, nicht mit einem hochwertigen InEar-Hörer vergleichbar, doch bin ich sehr angenehm überrascht, das hätte ich so nicht erwartet
  • die Umwelt ist absolut ohne jede Beeinträchtigung wahrnehmbar - klasse!
  • die Steuerung inkl. Siri-Funktion klappt auf Anhieb einwandfrei
  • es sind keinerlei Kabelgeräusche, wie sehr oft bei InEars bemängelt, wahrnehmbar
  • die Lautstärke des Kopfhörers ist mehr als ausreichend
  • Gehörschäden sind durch die Benutzung dieses Kopfhörers absolut ausgeschlossen
  • die Steuereinheit mit dem Clip am Funktionsshirt befestigt ist während des Laufens absolut nicht störend und sehr gut bedienbar
  • die Verständlichkeit des eingebauten Mikros ist hervorragend, bei mehreren durchgeführten Anrufen war ich klar und deutlich zu verstehen, trotz Regen und starkem Gegenwind
  • der Bügel ist absolut nicht störend, übt keinen zu starken Druck auf den Kopf aus und sorgt dafür, das der Hörer während des Laufens absolut nicht verrutscht
  • der Kopfhörer lässt sich während des Betriebes per MicroUSB-Kabel nachladen, klasse!
  • der Regen konnte dem Hörer und der Elektronik nichts anhaben
  • Leider ist der Klinkenstecker nicht abgewinkelt, was das Verstauen des iPhones oder iPods in Armtaschen, Gurttaschen etc. nicht gerade leicht macht (Geschmackssache)
  • die Elektronik ist wohl nicht ganz sauber funkentstört, sodass die typischen "Mobilfunkstörgeräusche" ab und an zu hören sind, was allerdings nicht all zu sehr stört
  • zur Akkulaufzeit kann ich noch nicht viel sagen, allerdings wird der Ladezustand des Akkus durch eine LED angezeigt
  • ob ich diesen Hörer auf einen Ultralauf > 100 Km mitnehmen würde weiß ich noch nicht, da dieser ja ein weiteres "aktives" Bauteil ist, welches dann während des Laufens mit einem externen Akkupack nachgeladen werden müsste. Auch lässt er sich durch die Bauweise (Bügel) nicht einfach mal eben in der Hosentasche oder ähnlichem verstauen.
  • für Trainingsläufe bei benötigter telefonischen Erreichbarkeit absolut empfehlenswert
  • der Kopfhörer ließ sich nach dem Lauf schnell und einfach, auch dank Klettkabelbinder,  wieder in der Hartschale verstauen
  • den Preis von 79,90 € empfinde ich als angemessen. Vergleichweise "passive" Kopfhörer haben ähnliche Preise!


FAZIT:

Dieser Kopfhörer hat mich sehr positiv überracht und ist wirklich genau das, was ich schon seit sehr langer Zeit gesucht habe!
Ob dieser Hörer etwas für Soundliebhaber ist kann ich nicht beurteilen, würde ich auch eher verneinen. Da geht einfach nichts über InEars oder geschlossene Kopfhörersysteme! Ich denke dieser Personenkreis ist auch nicht die Zielgruppe!
Wer aber den Fokus auf Sicherheit legt und trotz Musik und eventuell benötigter telefonischer Erreichbarkeit und Telefongesprächen während des Laufens seine Umwelt absolut UNEINGESCHRÄNKT wahrnehmen will, dem sei dieser Kopfhörer wärmstens empfohlen!
Gerade wer wie ich sehr oft in Innenstädten oder auf Radwegen unterwegs ist weiß wie wichtig es ist, die Ohren quasi ständig "offen" zu haben, um eben sehr oft auf entsprechende Situationen reagieren zu können. Gerade hier ist dieses System ein immenser Sicherheitsgewinn! Und das zu einem angemessenen Preis!

Für mich ist dieser Kopfhörer das was ich schon lange gesucht habe und eine ganz klare Kaufempfehlung!

Wer sich nun einen solchen Hörer bestellen möchte, kann dies hier tun: 
libo-shop.com

 

Schon vor geraumer Zeit bekam ich von Maxinutrition, laut Webseite Europas Nr. 1 für Sporternährung (für mich war der Hersteller bis dato allerdings unbekannt), sehr freundlicherweise ein Testpaket mit folgendem Inhalt zugeschickt:

Maxinutrition Viper Boost3

12 Viper Boost Riegel á 45g in der Geschmacksrichtung Fruit and Cereal
Zur Zusammensetzung, Wirkung und weiteren Infos zu diesem Produkt schreibe ich mal nichts, da diese auf der Herstellerseite sehr gut einzusehen sind.

Maxinutrition Viper Boost1

24 Viper Boost Gel á 60ml in der Geschmacksrichtung Citrus Burst
Zur Zusammensetzung, Wirkung und weiteren Infos zu diesem Produkt schreibe ich mal nichts, da diese auf der Herstellerseite sehr gut einzusehen sind.

Maxinutrition Viper Boost2

Da beide Produkte mit 100 mg Koffein (entspricht etwa einer stärkeren Tasse Kaffee) versehen sind, hätte es wenig Sinn gemacht, diese bei "normalen" Trainingsläufen, Wettkämpfen oder ähnlichem zu testen. Dafür wäre sie mir einfach zu schade gewesen! Außerdem halte ich nichts von "Einmaltests", da diese doch etwas ungenau sind, wie ich finde. Denn es gibt doch viel zu viel Einflussfaktoren, die einen solchen Test doch stark beeinflussen können. Wiederholen sich aber gewonnene Eindrücke und Ergebnisse vom ersten auch bei einem zweiten Test, so sind diese dann doch um einiges aussagekräftiger. Also dauerte es etwas bis die entsprechenden Gelegenheiten kamen und auch der Testbericht musste entsprechend auf sich warten lassen.

Den ersten Test habe ich gemeinsam mit Meli beim KoBoLT durchgeführt (hier ist der Laufbericht). Dieser führte über 140 Km und etwa 4500 Hm entlang des Rheinsteiges von Koblenz nach Bonn, eine ideale Strecke, um solche Produkte aussagekräftig testen zu können. Für diese wurden übrigens knapp 27 Stunden benötigt.

Den zweiten Test habe ich dann alleine beim Remstal-Höhenweg Spendenauf durchgeführt (hier ist der Bericht), einem Lauf über 250 Km und etwa 6400 Höhenmetern, für den ich 66:22 Stunden benötigt habe! Auch dieser erschien mir als ideales "Testgebiet".

Verpackung:

Riegel:
Zur Verpackung des Riegels gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass sie sich leicht öffnen lässt.

Gel:
Auch die Verpackung des Gels lässt sich sehr gut öffnen, sogar bei ordentlichen Minustemperaturen. Doch kann ich hier zusätzlich noch sagen, dass die Verpackung, im Gegensatz zu vielen anderen Produkten am Markt, nicht zu steif ist. Damit meine ich, dass sich der Inhalt sehr gut aus der Packung drücken bzw. sogar saugen lässt, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Ausserdem passt sie sich sehr gut den "Transportgegebenheiten" an, ist also sehr gut bie- und knickbar, ohne dabei aufzureißen. Dadurch passt sie sich sehr gut an den Körper (wenn sie in der Innentasche einer Laufhose getragen wird), Taschen, Rucksäcke, Gürtel usw. an. Ein kleiner Nachteil ergibt sich beim Gel allerdings aus der Füllmenge (60 ml) und damit insgesamt größeren Packungseinheit. Wo ich von Konkurrenzerzeugnissen 6 Gels hineinbekomme muss ich mich hier mit 5 Gels begnügen. Wenn´s sonst nichts ist...

Geschmack:

Geschmacklich ist es natürlich immer subjektiv, irgend ein Urteil abzugeben. Doch eines ist mir bei beiden Produkten direkt und sofort als sehr angenehm aufgefallen: Beide schmecken absolut nicht süß, eher erfrischend (auch der Riegel, besonders auch durch die dort verwendete dunkle Schokolade), und dass ist gegenüber all den anderen sich auf dem doch sehr eng besetzten und stark umkämpften Markt aus meiner Sicht ein riesen Vorteil. Denn ganz ehrlich - und ich spreche jetzt nicht von Distanzen unter 50 Km - hat man all das süße Zeugs doch sehr satt! Ob der Geschmack jetzt dem entspricht was drauf steht beurteilt sowieso jeder anders, und das ein Gel wirklich lecker schmeckt hat wohl auch noch niemand behauptet. Wie gesagt, ich empfinde Riegel wie auch Gel als sehr angenehm.

Konstistenz:

Riegel:
Was die Konsistenz angeht so ist beim Riegel nicht viel zu bemerken. Hier gilt wie bei allen anderen Riegeln - mit etwas Wasser geht er besser runter. 

Gel:
Doch was das Gel anbelangt so sticht hier die Dünnflüssigkeit doch sehr hervor. Denn im Gegensatz zu etwa 90 % der Konkurrenzprodukte kann man das Vipergel ohne zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme zu sich nehmen, was für mich ein riesen Vorteil darstellt. Ebenso positiv ist die einwandfreie Verwendbarkeit selbst bei Temperaturen von bis zu -10 °C zu nennen, was wohl ebenfalls an der Dünnflüssigkeit liegt. Auch hier konnte das Gel ohne zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme problemlos eingenommen werden. 
Genau das macht die ViperGels, ganz egal ob Boost oder Active, auch für kürzere Läufe sehr interessant! Denn bei einem Halb- oder auch ganzen Marathon (bei kürzeren Distanzen benötigt man meiner Ansicht nach soetwas nicht) zählt schießlich jede Sekunde und man braucht die Energie meist schnell und sofort. Gut, wenn man da ein Gel dann schlucken kann, wenn man es braucht, und nicht erst dann, wenn etwas zum Trinken, sprich, ein Verpflegungspunkt da ist! Ein für mich riesiger Vorteil!

Wirkung:

Gerade Meli ist sehr sensibel, was die Energeiversorgung anbelangt. Beim KoBoLT haben wir uns die Riegel und Gels für das letzte Viertel der Nacht aufgehoben, eben um den Koffeineffekt voll nutzen zu können. Und genau da haben beide Produkte genau das gemacht, was sie sollten: Ordentlich Energie gegeben, besonders bei Meli, die im letzten viertel des Laufes ordentlich aufgedreht hatte, und vor allem dazu beigetragen, dass die Müdigkeit verschwindet. Und mit der hatte gerade ich schwer zu kämpfen. So zwischen 3 und 4 Uhr Morgens hatte ich mit vielen Sekundenschläfen zu tun, die nach der Einnahme bereits eines Gels völlig verschwunden waren, klasse! Im weiteren Verlauf des KoBoLTs nahm ich dann nur noch ein Riegel und ein Gel ein, wohingegen Meli noch jeweils 3 Riegel und drei Gels zu sich nahm, bis zum Ziel quasi jede Stunde ein Viper. Und das hatte ihr scheinbar sehr gut getan, denn mit der Kraft hatte sie ab dem Siebengebirge, also auf den letzten 30 der 140 Km, keine Probleme mehr. Beide hatten wir den Eindruck, dass der Energieschub bereits kurz nach der Einnahme sehr gut spürbar war und vor allem recht lange anhielt. 
Der erste Eindruck von den Vipers war also schon einmal ein sehr guter!

Beim Remstal-Höhenweg-Spendenlauf über 250 Km hatte ich dann erneut die Möglichkeit beides ausgiebig zu testen, was ich auch gemacht habe. Insgesamt hatte ich 12 Gels und 6 Riegel mit dabei und mir diese, eben wegen des Koffeins, immer für Nachts aufgehoben. So habe ich in der ersten Nacht 2 Riegel sowie 3 Gels verdrückt, in der zweiten Nacht dann 2 Riegel und 4 Gels und in der dritten erneut 2 Riegel und 4 Gels. Ein Gel habe ich noch übrig ;-). Genommen habe ich sie jeweils dann, wenn ich von Sekundenschläfen heimgesucht wurde. Nach der Einnahme erfolgte die Wirkung jeweils richtig schnell. Fast sofort war der Energieschub zu merken (der auch recht lange anhält), wobei die Koffeinwirkung nach etwa 10 Minuten einsetzte, klasse! Und bis zum jeweiligen Erwachen eines neuen Tages hatte ich dann auch keine Probleme mehr wach zu bleiben. Und auch von der Kraft her ging es mir da richtig gut. Genommen habe ich die Vipers etwa alle 50 Minuten in der Reihenfolge Gel-Riegel-Gel-Gel-Riegel-Gel. In der zweiten Nacht hat mich das Zeugs sogar so sehr gepusht, dass ich bei der geplanten 5-minütigen Schlafpause Einschlafprobleme hatte ;-)!! Mein erster Eindruck vom KoBoLT wurde also bestätigt

Scheinbar macht sich hier die jeweils gute Zusammensetzung der Produkte bemerkbar, die aus 4 Kohlenhydratkomponeten sowie Natrium und eben Koffein bestehen. Protein gibt es hier nicht, was ja auch nicht schlimm ist, da dies von anderen MaxiNutritionprodukten wunderbar abgedecckt wird und gut kombiniert werden kann.

Preis:

Preislich gesehen liegen beide Produkte mit 1,99 € je Riegel/ Gel sicherlich im oberen Preissegment und somit leider etwas teuer! Allerdings werden des öfteren sogenannte "Specials" angeboten, bei welchen man die Artikel dann zu deutlich günstigeren Preisen beziehen kann.

Fazit:

Eines ist klar, preislich sind beide Produkte doch im oberen Drittel des Marktes anzusiedeln. Doch muss ich wirklich sagen, dass mich beide Viper doch zu überzeugen wussten. Besonders das Gel mit seiner flüssigen Konsistenz (man muss bei der Einnahme nichts dazu trinken) in Kombination mit Koffein ist für mich absolut empfehlenswert. Für die nächsten Läufe habe ich mich jedenfalls jüngst ordentlich mit Gels eingedeckt, und zwar nicht nur mit den Boosts (mit Koffein), sondern auch mit den Actives (ohne Koffein)! Denn da wurden eben diese Gels so günstig angeboten, dass sie bei ca. 84 Cent je Gel gelegen haben, klasse! Dumm wer da nicht zuschlägt!

Aufgrund der vielseitigen Einsetzbarkeit bekommen beide Produkte von mir eine Kaufempfehlung! Eine klare Preisempfehlung würde ich aussprechen, wenn der "Normalpreis" nicht doch etwas hoch angesetzt wäre.
 
Ein Praxis-Langzeittest über fast 6 Monate vom Polarpersonaltrainer (PPT) und der RCX5 von Polar

Von 0 zur TorTour de Ruhr 230 km nonstop


Vorgeschichte bzw. Ausgangsposition:

Aufgrund meiner 2. Leistenoperation rechts im Dezember 2011 (Leidenszeit seit September 2011) und der daraus resultierenden kompletten sportlichen Zwangspause von über 10 Wochen musste ich Januar 2012 mit dem Lauftraining quasi bei null beginnen, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Grundlagenausdauer eigentlich bereits trainiert sein sollte.
Ein Start bei Deutschlands längstem Nonstoplauf, der TorTour de Ruhr über die Königsdistanz von 230 Km schien in weite Ferne gerückt zu sein. Ganz besonders auch deshalb, da ich zu diesem Zeitpunkt noch starke Schmerzen sowohl an der Leiste, als auch an dem rechten Adduktorenansatz sowie in beiden ISGs und den Bauchmuskelansätzen hatte (alles entzündet). Einhelliges Urteil aller mich behandelnden Ärzte: Ein Start ist unmöglich! Sportpause bis mindestens März 2012, Rumpf stabilisierende Übungen frühestens ab April 2012, sowie die Einnahme von Ibu mit 2400 mg bis März, 1200 mg bis April und 800 mg bis Mai 2012. Gute Voraussetzungen also…aber wer mich kennt der weiß, Grenzen bestehen nur im Kopf und geht nicht gibt es nicht!
Doch wie konnte ich in möglichst kurzer Zeit wieder fit werden?
Es gab 2 Probleme zu bewältigen. Zum einen die Entzündungen und Wundvernarbungen aufgrund der OP in den Griff zu bekommen und zum anderen die läuferische Form möglichst schnell wieder zu erlangen, um vielleicht doch noch eine reelle Chance auf ein erfolgreiches Finish haben zu können.
Auf ersteres möchte ich hier nicht näher eingehen, nur so viel, es war ein stetiges Abwägen zwischen zu viel und genau richtig was die Belastung angeht, und komplett schmerzfreies Laufen war erst im Mai möglich, wobei ich Ibu nur mit 1200 mg bis Ende Januar und mit 600 mg bis Ende Februar eingenommen habe.
Aber insgesamt ist mir der Gang auf dem schmalen Grat zwischen genau richtiger Be-und eben einer Überlastung recht gut gelungen – gut wenn man seinen Körper gut kennt und gelernt hat, auf ihn zu hören.

Jetzt zum Training und dem PPT und der RCX5 selbst:

Ziel: Finish der TTdR 230 Km! Die Herausforderung war, möglichst schnell von nahezu null ausgehend einen Fitnesstand zu erreichen, der Läufe > 50 Km erlauben würde, denn irgendwie musste ich ja noch ordentlich Kilometer sammeln bzw. meine Grundlagenausdauer aufbauen.
Und genau hier kam die RCX5 bzw. der PPT ins Spiel!
Ich möchte hier weder auf die Funktionen der RCX5, noch auf die Funktionalität des PPT eingehen, dies habe ich in einem früheren Testbericht bereits ausführlichst  getan (hier zu finden).

Um eines vorweg einmal klarzustellen, in jedem Fall ist fundiertes Wissen in der Trainingsmethodik und den Trainingsgrundsätzen nötig, um entsprechend gute Trainingspläne für ein solches Vorhaben erstellen zu können. Doch dies muss auch geführt, kontrolliert, ausgewertet, gesteuert und des Öfteren auch angepasst werden. (Hier möchte ich anmerken, dass der PPT auch hervorragende Trainingspläne anbietet, allerdings nicht für solche Distanzen ;-)!)
Und genau hierfür liefert Polar mit der RCX5 und dem PPT hervorragende Instrumente!
Nachfolgend möchte ich nun aufzeigen, wie ich all diese Ziele mit Hilfe des RCX5 und des PPT erreichen konnte.

Hierzu möchte ich die gesamte Vorbereitungsphase in 3 Bereiche unterteilen:

1.) 01.01. – 28.01.2012 – Ausdaueraufbau für Strecken > 50 Km – Meilenstein->50 Km Rodgau am 28.01.
2.) 29.01. – 25.03.2012 – Aufbau- und Kontrollphase – Meilenstein->50 Km Eschollbrücken am 25.03.
3.) 26.03. – 25.05.2012 – Umfangerhöhung

Diese drei Abschnitte sind auch in folgender Grafik des PPT sichtbar. Diese fügt jede einzelne Belastung eines jeden Trainings zu einer wunderbaren Gesamtansicht zusammen:

Grafikerläuterungen:
Die Farben für die Trainingsbelastungskurven haben folgende Bedeutung:
Grün:
* Sie sind von den vorhergehenden Trainingseinheiten erholt und können weiter trainieren.
* Wenn Sie sich fortwährend im grünen Bereich befinden, können Sie Ihre kumulative Trainingsbelastung steigern, indem Sie Ihrem Wochenplan weitere Trainingseinheiten hinzufügen oder die Trainingseinheiten intensivieren.
* Intensive Trainingseinheiten und Wettkämpfe sollten bevorzugt dann bestritten werden, wenn Sie sich im grünen Bereich befinden.
Gelb:
* Die kumulative Trainingsbelastung ist hoch.
* Sie können trainieren, sollten aber ein Training bei hoher Intensität und/oder Wettkämpfe vermeiden.
Rot:
* Die kumulative Trainingsbelastung ist sehr hoch.
* Wenn Sie im roten Bereich weiter trainieren, kann es zu einer Überbelastung kommen.


Zum vergrößern Grafiken bitte jeweils anklicken
Trainingsbelastung

In dieser Grafik (Mein Fortschritt - Sportzonen) sieht man die Trainingsstunden auf die verschiedenen Herzfrequenzbereiche (Sportzonen) aufgeteilt:

Sportzonen

Auflistung aller Trainingseinheiten vom 01.01. – 31.05.2012 und der TorTour de Ruhr

Trainingseinheiten -300112
Trainingseinheiten -010312
Trainingseinheiten -250312
Trainingseinheiten -280412
Trainingseinheiten -310512
Die TorTour de Ruhr selbst
TTdR

Zu Abschnitt 1):

Hier sieht man wunderbar, wie die Trainingsbelastung nach und nach gesteigert wurde (siehe Belastungsgrafik). Die Kilometerumfänge wurden langsam von 0 auf bis zu 21 und im Wettkampf dann (Rodgau) bis auf 50 Km gesteigert. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt noch sehr moderat. Das der Trainingszustand nicht sehr gut war erkennt man daran, dass der Pulsbereich fast immer im grünen Bereich war (Sportzonengrafik), und das obwohl die Witterungsverhältnisse nahezu optimal waren. Auch bei den Trainingseinheiten ist klar zu sehen, dass der PPT hast alle Läufe mit Herz-Kreislauftraining + bewertet hat. Hier sei angemerkt, dass fast alle Läufe etwa im 5:40er Bereich gelaufen wurden. Festzuhalten ist auch, dass Läufe von etwa 18 Km Länge und einem 5:30er Tempo (z.B. der vom 12.01.) mit einem Trainingsload von 287 bewertet wurden.
Beendet wurde dieser Abschnitt dann mit dem 50er in Rodgau, wobei man in der Belastungsgrafik schön sehen kann, wie die Belastung kurz vor diesem Lauf langsam zurückgefahren wurde, um dann gut erholt dort an den Start gehen zu können.


Zu Abschnitt 2):

In diesem Trainingsabschnitt ging es darum, das Training zu intensivieren, die Ausdauer weiter zu steigern und gleichzeitig aber auch das Tempo ganz allmählich zu erhöhen. Das dies nicht ganz so einfach war, dürfte jedem klar sein, denn wie man weiß soll man ja niemals Umfang und Tempo gleichzeitig erhöhen. Trotzdem ist mir dies gerade dank des PPTs sehr gut gelungen, wie man an den Grafiken deutlich sehen kann, denn obwohl Umfänge und Tempo gesteigert wurden, ist die Gesamttrainingsbelastung konstant im mittleren gelben Bereich geblieben. Das der erwünschte Trainingseffekt auch tatsächlich eingetreten ist erkennt man unter anderem auch daran, dass sich der Sportzonenbereich trotz Tempoerhöhung deutlich nach unten verschoben hat, nun also der Anteil im blauen Bereich gegenüber dem grünen und orangenen Bereichen deutlich gestiegen ist. Auch bei der PPT-Beurteilung der Trainingseinheiten gab es trotz erhöhtem Tempo eine Verschiebung, denn der Anteil der Fettstoffwechseleinheiten ist seit dem 28.02 deutlich gestiegen (vorher als Herz-Kreislauftrainings beurteilt). Noch deutlicher wurde das nach dem 50er in Marburg am 03.03., bei dem ich fast eine neue PB aufgestellt habe. Obwohl hier die Umfänge deutlich erhöht wurden, sank die Gesamtbelastung aufgrund der Gewöhnung deutlich, und das trotz gleichbleibend hohem Tempo und sogar vielen Tempoläufen, sowie einem Streckenrekord über die 18 Km am 13.03.! Seit diesem Datum bewertet der PPT auch fast jeden Lauf „nur“ noch als Fettstoffwechsellauf, und das bei einer Pce von 5:20 - 5:30! Der Höhepunkt war dann der 50er in Eschollbrücken am 25.03., bei dem ich erneut locker eine neue PB hätte laufen können, aber aus trainingstaktischen Gründen besser darauf verzichtet habe.


Zu Abschnitt 3):

Hier ging es darum, den Körper und die Ausdauer auf die TTdR vorzubereiten und an die damit bevorstehende Belastung von 230 Km nonstop zu gewöhnen. In der Sportzonengrafik sieht man deutlich, wie hierzu die Umfänge erheblich erhöht wurden. Start war hier der Rheinburgenweglauf mit seinen 108 Km und über 4000 Höhenmetern, den ich ganz bewusst nur eine Woche nach Eschollbrücken absolviert habe. Es folgten zahlreiche direkt aufeinander folgende Halb- und Marathons, zum Teil auch bewusst im roten Bereich (Trainingsbelastungsgrafik) und es waren Wochenumfänge von bis 213 Km mit dabei. Hier wollte ich ganz deutliche Trainingsimpulse setzten, was mir auch sehr gut gelungen ist. Der erste Meilenstein und die wichtigste Trainingskontrolle war hier sicherlich der 24-Stundenlauf am Seilersee am 28.04., bei dem ich nach 161 Km und 18:56 Stunden aus erneut trainingstechnischen Gründen und vernünftigerweise ausgestiegen bin. Auch hier habe ich erneut ganz bewusst auf eine neue PB verzichtet, die ich locker hätte erreichen können (176 Km) Ich denke 16 Km in 5 Stunden wären wohl locher möglich gewesen…
Seit diesem Lauf ging es nur noch darum, die bis dahin antrainierte Laufform für die TTdR zu konservieren. Auch das ist mir sehr gut gelungen.
Vergleicht man kurz vor der TTdR die Trainingsdaten mit denen aus dem Zeitraum von Mitte Januar, so sind ganz deutliche Veränderungen festzustellen, und zwar in allen Bereichen! Um es mal ganz deutlich zu machen, ein Marathon in moderatem Tempo belastete mich zu diesem Zeitpunkt etwa so viel wie ein Halbmarathon 3 Monate zuvor, Hammer, oder? Und das zeigte mir nicht nur mein Körpergefühl, sondern eben auch der PPT. In diesem Trainingszustand konnte ich also getrost bei der TTdR an den Start gehen – und habe diese dann ja auch erfolgreich gefinished!


FAZIT:

Es ist erstaunlich, ja fast schon beängstigend, wie genau sowohl die RCX5 den Ownindex (Vo2max) bestimmt und zum anderen der Polarpersonaltrainer den jeweiligen Trainingszustand ermittelt. Ich kann wirklich sagen, dass die Trainingsbelastungsangaben des PPT mit meinen Empfindungen zu 90 % übereingestimmt haben, ja mehrmals sogar genauer waren als meine eigene „Körpersprache“ (siehe 50er in Marburg und in Eschollbrücken).
Ich weiß nicht welche Daten dort ausgewertet und mit welcher Formel diese Werte (kumulativer Trainingsload) berechnet werden, doch sie sind wirklich sehr sehr genau und können bestens zur Trainingssteuerung herangezogen werden. Zu beachten ist, dass der PPT erst ab Daten von einem Zeitraum größer etwa 6 Wochen so extrem genau funktioniert. Und man konnte wunderbar die Be- und Entlastungsphasen sowie den erzielten Trainingserfolg sehen.

Ich kann nur sagen:
Danke an Polar für dieses Meisterwerk der Trainingsanalyse-, Steuerung- und Kontrolle, die RCX5 und der PPT haben mich wunderbar zur TorTour de Ruhr gebracht und dafür gesorgt, dass ich diese dann auch erfolgreich finishen konnte! Diese Software hat mich bestens dabei unterstützt, das Training zu steuern und gegebenenfalls entsprechend anzupassen!
 
Ein echtes Multitalent, dass mit neuen innovativen Features zu überzeugen weiß

Freundlicherweise hat mir die Fa. Polar Deutschland letzte Woche ihr neues Flaggschiff im Bereich Multisport-Trainingscomputer für 60 Tage zum Testen zur Verfügung gestellt, nämlich die RCX5 Multi. Und ich muss sagen, die RCX5 ist eine Uhr, die mich von Anfang an rundum überzeugt hat. Ganz besonders auch deshalb, da sich der Hersteller hier eindeutig Gedanken um die Wünsche seiner Kunden gemacht hat und viele davon in dieses neue Produkt hat einfließen lassen!

Wie schreibt Polar auf deren Website - Optimiertes Training für Triathlon – wirklich „nur“ für Triathleten?

Das wollte ich als Ultramarathonläufer natürlich genau wissen und habe diese Uhr nun über eine Woche lang mit insgesamt 127 Lauf-, aber auch mit 38 Radkilometern auf Herz und Nieren geprüft!Und das meine ich so, wie ich es schreibe, denn getestet wurde nicht nur bei Sonnenschein mit übervorsichtigen Tester-Fingern, sondern auch bei Starkregen mitten im Wald mit verschärften, aber aus der Praxis her bekannten Läufer-Alltagssituationen. Hierzu zählte z.B., dass ich den GPS-Sensor während eines simulierten Shirtwechsels aus etwa 1,5 Meter in eine Pfütze fallen ließ oder eben diesen während des Betriebes mit einem mobilen Akkupack nachlud. Auch die Genauigkeit des GPS-Sensors wurde auf die Probe gestellt, indem ich an zwei aufeinander folgenden Tagen, einer mit Regen, einer mit Sonnenschein, jeweils 26,4 Km lief, und zwar als Rundenkurs zu je 11 Runden á 2,4 Km auf exakt der gleichen Strecke. Und diese Runde beinhaltete sowohl enge Kurven, als auch Waldpassagen, was ja bekanntlich zu Ungenauigkeiten in der Aufzeichnung führen kann. Also, dem Trainingscomputer und den Komponenten wurde „nichts geschenkt“!

Erster Eindruck:

Schon beim Auspacken fällt auf – das Display, welches sich hinter einem kratzfesten Mineralglas gut geschützt befindet, wurde gegenüber den anderen Trainingscomputern aus dem Hause Polar etwas vergrößert, was nicht unbedingt eleganter aussieht (Uhr wirkt insgesamt etwas größer), mir aber doch sehr gut gefällt. Insbesondere, da nun während des Trainings 4 Zeilen dargestellt werden, denn bei andern Polaruhren hat mir eben diese eine Zeile „mehr“ stets gefehlt. In der Trainingsdatenanalyseansicht werden sogar 6 Zeilen dargestellt.

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In der Verpackung war dann folgendes enthalten:

Polar RCX5 MULTI
• Polar RCX5 Trainingscomputer
• Polar WearLink®+ Hybrid-Sender
• Polar G5 GPS-Sensor
• Polar DataLink Datenübertragungsinterface
• Kurzanleitung

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Die Uhr wirkt sehr „wertig“, die Funktionsknöpfe sind gut erreichbar positioniert und deren Druckpunkt angenehm, die Batterie ist selbst zu wechseln und die Batteriefachverschraubung aus Metall! Der Computer lässt sich leicht anziehen, das Armband ist gut und sehr genau einstellbar und das Ganze vermittelt ein sehr angenehmes Tragegefühl.

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Die Erstinbetriebnahme ging sehr einfach, man wird sozusagen durch alle benötigten Eingaben geführt, Sprache und persönliche Daten waren somit sehr schnell eingegeben. Und dann klickte ich mich durch die Menüs und kam auf Anhieb auch ohne Bedienungsanleitung sehr gut damit zurecht. Alles ist mit Symbolen und Text nahezu selbsterklärend und entsprechend problemlos einzugeben. Also habe ich schnell meinen „alten“ Schrittsensor S3, sowie den neuen GPS-Sensor G5 und den neuen WearLink®+ Hybrid-Pulssender eingelernt, meine Sportart „Laufen“ konfiguriert und mich sofort auf eine Proberunde begeben.
Wieder zuhause ging es dann zum Synchronisieren an den PC. Auch hier alles problemlos, Software WebSync von der Polarhomepage runtergeladen und installiert, Datalink in den USB-Port des Laptops gesteckt, auf der Uhr die Synchronisation gestartet, die Zugangsdaten zu www.polarpersonaltrainer.com eingegeben (hier hatte ich schon einen Account) und schon waren die Daten online und konnten analysiert und ausgewertet werden. Und auch in der WebSync-Software konnte nun noch so einiges eingestellt und direkt an die Uhr übertragen werden.
Der erste Eindruck war also schon einmal sehr positiv.

Die darauffolgenden Tage ging es dann ans Eingemachte, an wirklich allem wurde herumgespielt, alles wurde getestet und dass wie ja bereits oben beschrieben wirklich nicht gerade unter, na sagen wir mal, Laborbedingungen!

Auf alle Funktionen, Anzeigen und Möglichkeiten möchte ich jetzt hier nicht haargenau eingehen, dazu steht etwas weiter unten die detaillierte Funktionsbeschreibung. Ebenso kann dies in der Bedienungsanleitung (den Link dazu gibt es ebenfalls weiter unten) nachgelesen oder in dem wirklich guten Polarvideo angeschaut werden.

Aber auf das, was mir besonders aufgefallen ist, möchte ich jetzt hier schon genauer eingehen:

Ganz wichtig - alle Komponenten inklusive Uhr haben Stürze aus 1,5 Meter in kleine Pfützen problemlos überstanden und ihre Wasserdichtigkeit sowie ihre Stoßfestigkeit bewiesen und sind somit also alltagstauglich!
Die Uhr selbst hat mich wirklich überrascht und voll und ganz überzeugt. Die Bedienung ist einfach und die 4-zeiligen Displayanzeigen sind sauber geordnet und sowohl bei Regen als auch in der Sonne oder bei Dunkelheit mit Displaybeleuchtung sehr gut lesbar. 4 Zeilen, die mir endlich genau das anzeigen, was ich schon immer wollte und in der Vergangenheit bei anderen Polarprodukten, z.B. meiner RS800CX vermisst habe, nämlich Tempo, Puls, Zeit und Distanz gleichzeitig! Hier musste ich bisher immer zwischen den Ansichten umschalten, das kann ich mir hier jetzt endlich sparen.
Auch sind alle Ansichten, 6 mit jeweils 4 Parametern, also 24 Parameter insgesamt, je Sportart frei einstellbar. 5 Sportarten sind fest programmiert, weitere 10!!! können selbst definiert und genau auf meine Bedürfnisse inkl. dazu passenden Symbole selbst angelegt werden. Diese können dann über die „Heart-Touch“-Funktion berührungsfrei gewechselt werden, d.h., ich muss keinen Knopf mehr drücken (bei Regen oder im Winter mit Handschuhen nicht immer einfach), sondern gehe stattdessen einfach mit der Uhr in die Nähe des Pulssensors und zack schaltet die Anzeige um. Habe ich jetzt noch den „Nachtmodus“ aktiviert, schaltet sich sogar bei jedem Anzeigenwechsel für kurze Zeit die Displaybeleuchtung mit ein, klasse!
Ein weiterer Leckerbissen ist die „Erinnerungsfunktion“, die sicherlich sehr gut im Ultramarathonbereich eingesetzt werden kann. Mit ihr ist es beispielsweise möglich, nach einer bestimmten verbrauchten Kalorienmenge sich an „Essen“ oder „Trinken“ erinnern zu lassen. Das alles kann frei definiert werden. Weiß ich z.B., dass ich pro Stunde 700 Kcal verbrauche, so kann ich den Computer so einstellen, dass er mich alle 350 Kcal (dann nach 700, nach 1050 usw.) daran erinnert, meine Speicher wieder etwas nachzufüllen! Damit könnte der bei den Marathonis so befürchtete „Mann mit dem Hammer“ endlich der Vergangenheit angehören, denn ganz ehrlich, auch ich vergesse ab und an mich während eines wirklich langen Laufes rechtzeitig zu verpflegen!
Ebenfalls bemerkenswert ist die unterbrechungsfreie Umschaltung zwischen einzelnen Sportarten, z.B. Radfahren und Laufen. Und ich habe dann eine Anzeige für das gesamte Traing/ den gesamten Wettkampf, aber eben auch für die jeweiligen „Einzeldisziplinen“, und zwar auch in der späteren Analyse über die Software.
Dieses Umschalten zwischen den Sportarten kann ich aber auch nutzen, wenn ich beim Laufen einmal die Schuhe wechseln muss, wie es ja bei 24 Stundenläufen o.ä. schon einmal vor kommen kann. Ich kann mir dann beispielsweise eine Sportart „Laufen Adidas“ für den einen, und  „Laufen Mizuno“ für den anderen Laufschuh anlegen und sozusagen „on the fly“ zwischen ihnen wechseln. Das ist nicht ganz unwichtig, denn jeder Laufschuh kann so separat auf den Schrittsensor S3 oder S3+ kalibriert werden! Jetzt mal rein als Läufer gesehen – ich könnte mir so sage und schreibe 10 Laufschuhe anlegen (mal ganz ehrlich, so viele habe ich mittlerweile sogar), die mir dann nicht nur die exakte Geschwindigkeit angeben (da sie ja alle separat kalibriert sind), sondern könnte später über den Polarpersonaltrainer auch feststellen, wie viele Km ich denn schon mit welchem Schuh gelaufen bin, super!
Oder ich lege mir mehrere Rennräder, Mountainbikes oder sonstiges an (jeweils mit Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor), die ich mir natürlich ebenfalls ganz exakt je Rad einstellen kann.
Es ist aber auch denkbar, die Uhr für mehrere Personen, die zeitversetzt trainieren,  zu nutzen. Hier könnte ich „Rad Steffen sowie Laufen Steffen“ und „Rad Meli sowie Laufen Meli“ anlegen. Auch hier könnte ich dann über die Software genau differenzieren und auswerten, wer was in welcher Intensität gemacht hat.
Ebenso kann ich aber auch endlich einmal das Krafttraining etwas genauer erfassen, was ich auch nicht schlecht finde. Auch solche Aktivitäten wie Rollerbladen, oder eben im Winter auch mal Skilanglaufen, sind jetzt separat erfass- und auswertbar! Ich denke alleine dieses Feature „Sportarten anlegen und verwalten“ ermöglicht nahezu unbegrenzte Möglichkeiten!

Ein weiteres Highlight dieses Hightech-Trainingscomputers ist die Möglichkeit, nun endlich auch beim Schwimmen den Puls zu messen. Als ich das las musste ich es natürlich gleich testen, denn einen richtig zuverlässigen Pulsmesser für Schwimmer gab es bis jetzt meines Wissens noch nicht am Markt. Und wie soll ich sagen, ich weiß zwar nicht wie sie das macht, aber es funktioniert einwandfrei und zuverlässig, dank Hybrid-Übertragungstechnologie! Und das Brustgurtverrutschen habe ich dadurch verhintert, dass ich mir, und jetzt bitte nicht lachen, aus einem etwas breiteren Terraband eine Art eng anliegenden "BH" gebastelt und angezogen habe. Sieht zwar etwas blöde aus - hilft aber sehr gut! Bei Frauen ist das ja, wenn sie einen Badeanzug anziehen, sowieso kein Problem. Ich denke auch das Anziehen eines Neoprenanzuges dürtfe hier für Abhilfe schaffen - allerdings habe ich keinen, deshalb die "BH-Lösung".

Was den GPS-Sensor G5 angeht zu fällt sofort die kleine Bauart sowie die Standard - Mini - Usb - Ladebuchse auf! Vorbildlich das dieser Anschluss gewählt wurde, denn dadurch kann ich diesen Sensor an etlichen USB-Ladegeräten, Laptops, PCs, aber auch Handyladegeräten oder auch mobilen Akkupacks aufladen!

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Auch der Armgurt ist sehr angenehm zu tragen und lässt sich mit seinem Klettverschluss einfach und exakt einstellen. Die Beschriftung „up“ ist übrigens nicht zum Spaß sowohl auf dem Sensor als auch auf dem Gurt gedruckt. Anfänglich steckte ich den Sensor, da ich mir das Tragen des Gurtes ersparen wollte, einfach quer in die Laufhosentasche, was zu ziemlich ungenauen GPS-Messungen führte.

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Der GPS-Sensor hält sehr lange durch, auf Anhieb fast 20 Stunden und kann sogar während dem Betrieb per mobilem Akkupack nachgeladen werden, was für Utramarathonläufer von entscheidender Bedeutung ist! Und auch der bereits weiter oben beschriebene Zweitages-Rundenlauf-Test bei Regen und Sonne hat sehr überzeugt. Auf die jeweils 26,4 Km gab es gerade einmal eine Abweichung von zu vernachlässigenden 120 Metern, ein Spitzenwert, wie ich finde! Auch das Routen-Mapping ist sehr exakt, selbst in engen Kurven und an Wendepunkten wird die gelaufene Strecke sehr exakt getrackt.
Ebenfalls sehr gut ist, dass man durch eine dreifarbige LED den Ladezustand des Sensorakkus angezeigt bekommt und somit grob abschätzen kann, wie lange er noch hält. Dadurch bleiben unliebsame Überraschungen (Sensorausfall während einer Trainingseinheit) wohl weitestgehend aus.

Ebenso sehr gut finde ich, dass ich auf dem Startscreen der Uhr, also dort, wo ich die Sportart, die ich jetzt machen möchte, auswähle, symbolisch die aktivierten Sensoren und deren Zustand angezeigt bekomme. Es kann mir also nicht passieren, dass ich starte und mir die Uhr erst nach etwa einer Minute meldet: S3-Sensor prüfen und ich dann den Lauf unterbrechen muss, um eventuell die Batterie zu tauschen! Nein, jeder Sensor wird hier mit einem kleinen „ok“ angezeigt, super!
Und die Tatsache, dass alle früheren Wearlink-W.I.N.D-Sensoren, die beispielsweile zur RS800CX, CS600/X und CS500 gekauft wurden, auch zu dieser Uhr kompatibel sind und somit weiter verwendet werden können, finde ich ebenfalls vorbildlich! Das spart nämlich so richtig Geld!

Wie gesagt, die Uhr kann noch vieles vieles mehr, was hier aber zu weit führen würde, es alles exakt aufzuführen und zu beschreiben. Ich denke solche Dinge wie Rundenzählung, Kalorienzählung, Pulsbereichskontrolle, Schrittlängen- und Frequenzmessung, Geschwindigkeitsanzeige, Trainingsplanung und Führung uvm. sind heutzutage ohnehin Standard.

Die Uhr, insbesondere in Verbindung mit dem Polarpersonaltrainer, hat alles, was man zur Trainingsplanung, Kontrolle, Analyse und auch Steuerung braucht. Sogar ganze Trainingspläne können online erstellt, auf die RCX5 übertragen und dann vor dem Training ausgewählt werden!
An alles wurde gedacht, alles kann exakt ausgewertet und betrachtet werden, fast genau so, wie man es schon von der PC-Software PolarProTrainer 5 her kennt. Ebenso ist es möglich, mit nur einem Klick seine Trainingseinheiten bei Facebook, Twitter o.ä. zu veröffentlichen.

Diejenigen, der hier jetzt von mir einen Vergleich mit Uhren anderer Hersteller wie z.B. Garmin erwarten, muss ich leider enttäuschen. Das sind zwei Produktphilisophien, die man absolut nicht miteinander vergleichen kann. Hier sei nur der größte Unterschied erwähnt: Garmin -> GPS in der Uhr integriert, Polar -> externer Sensor.
Über die Vor- und Nachteile kann man sich jetzt streiten, wobei mit eine lange Batterielaufzeit der Uhr selbst (> 8 Monate) und der einzelnen Sensoren (Schrittsensor > 50 Stunden, GPS-Sensor > 20 Stunden) deutlich wichtiger sind als ein integriertes GPS. Was mache ich beispielsweise mit einer Garmin bei einem 24 oder gar 48 Stundenlauf? Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache und jedem selbst überlassen.
Nein, solche Vergleiche, auch mit Suunto oder Sigma, würd da hinken.

Auch auf eine Pro/ Kontra-Liste verzichte ich bewusst, da diese dann doch eher meiner persönlichen Meinung entsprechen würde. Features, die ich klasse finde und als positiv beurteilen würde, empfänden andere vielleicht als unwichtig. Nein, jeder soll sich seine eigene Meinung bilden, alles andere wäre meiner Ansicht nach zu subjektiv!

Fazit:

Die RCX5 ist bei Leibe nicht nur für Triathleten, reine Schwimmer oder Multisportler! Nein, auch für reine Läufer, besonders auch für Ultraläufer, ist sie ideal und bietet alles, was man braucht. Sie ist der Multisportcomputer mit den momentan meisten innovativen Funktionen aus dem Hause Polar (Heart-Touch, Hybrid-Sender usw.) und bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung! Vom Preis her liegt sie bei jeweils gleicher Ausstattung Run/ Multi/ Bike um etwa 110 € günstiger als die RS800CX und hat wirklich alles, was man für ambitioniertes und kontrolliertes Training braucht.


Hier ein sehr gutes YouTube-Video von Polar, welches die Vielseitigkeit und einfache Bedienung dieses Computers sehr gut beschreibt
Hier die Bedienungsanleitung (PDF)
Hier gibt es die WebSync-Software, und zwar für PC und Mac
Hier kann ich mir einen Account bei Polar anlegen, um den Polarpersonaltrainer nutzen zu können
Hier ist einen weiterer sehr guter Testbericht (Englisch)


So, und jetzt die wichtigsten Funktionen und Produktdaten, ich sage deshalb wichtigsten, da es sehr viele Einstell- und Analysemöglichkeiten gibt, die hier nicht aufgeführt sind:

Technische Daten Uhr:
Gewicht: 46 g
Lebensdauer Batterie: 8 - 11 Monate (je nach Uhreneinstellung und Nutzungsgrad)
Batterietyp: CR2032
Wasserbeständigkeit: 30m

Preise:
RCX5 RUN : 359,95 €
RCX5 BIKE : 319,95 €
RCX5 MULTI : 389,95 €

Basis-Funktionen
• Automatische Einstellung der HF-Zielzone auf Altersbasis (S/min. oder %)
• Durchschnittliche und maximale HF je Zwischenzeit
• Durchschnittliche, minimale und maximale HF je Zwischenzeit
• Herzfrequenz in S/min., %
• HF-basierte Trainingszonen mit visuellem und akustischem Alarm
• Hfmax (auf Basis des Alters)
• Hfmax (auf Basis des Polar OwnIndex Fitness-Test)
• HFmax (Benutzereingabe)
• Manuelle Zielzone (S/min., %)
• Polar OwnCal® – Kalorienverbrauch mit prozenutalem Fettanteil
• Polar OwnCode® (5 kHz/2,4 GHz W.I.N.D.) – codierte Übertragung
• Polar OwnIndex® Fitness Test
• Polar SportZonen
• Polar ZoneOptimizer - personalisierte SportZonen

CS Geschwindigkeismesser W.I.N.D. Funktionen
• Autostart/-stopp
• Distanz (Trainingseinheit, Zwischenzeit, Trip, Total)
• Drei Räder speicherbar
• Geschwindigkeit (aktuell, durchschnittlich and maximal)
• Geschwindigkeitsbasierte Zielzonen mit visuellem und akustischem Alarm
• Race Pace
• Speedpointer
• Streckenbasierter Intervalltrainer

CS Trittfrequenzmesser W.I.N.D. Funktionen
• Drei Räder speicherbar
• Trittfrequenz (aktuell, durchnittlich, maximal)

Datenübertragung
• Kompatibel mit Macintosh (Intel-basiert) über Polar DataLink
• Kompatibel mit PC über Polar DataLink
• Kompatibel mit polarpersonaltrainer.com über Polar DataLink

Funktionen des s3/s3+ Laufsensors
• Distanz (Trainingseinheit, Zwischenzeit, Trip, Total)
• Durschnittliche Schrittlänge
• Geschwindigkeit/Tempo (aktuell, durchschnittlich, maximal)
• Geschwindigkeits-/Tempobasierte Zielzonen mit visuellem und akustischem Alarm
• Race Pace
• Running Index
• Schrittfrequenz (aktuell, durchschnittlich, maximal)

Funktionen G5 GPS-Sensor
• Distanz – Trainingseinheit, Runde und Gesamtstrecke
• Distanzbasierte Intervalle
• Geschwindigkeit/Tempo – aktuell, Durchschnitt und Maximum
• Geschwindigkeits-/Tempobasierte Zielzonen mit visuellem und akustischem Alarm
• Race Pace
• Routen-Mapping – optional mit dem Web-Service polarpersonaltrainer.com
• Running Index
• SpeedPointer
• Ultraleicht (34 g) und kompakt (39x64x12 mm)
• Einfach zu tragen mit einem weichen und flexiblen Armband (26 g)
• Aufladbare Batterie (Betriebszeit bis zu 20 Stunden) über Micro-USB-Anschluss

Funktionen polarpersonaltrainer.com
• Ausdauerprogramme
• Einstellungen Trainingscomputer
• Erweiterte Trainingsanalyse
• Kartenansicht – optional mit GPS-Sensor
• Tagebuch
• Training Load
• Trainingsprogramme

G3 GPS-Sensor W.I.N.D. Funktionen
• Speicherfunktionen
• Restspeicheranzeige
• Summenspeicher
• Trainingseinheiten (mit Zusammenfassungen) - 99
• Wochen-Verlauf

Trainingsfunktionen
• Anzahl speicherbarer Zwischenzeiten: 99
• Anzeigen-Zoom
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Um es gleich zu sagen, auch ich stehe dem Thema Leistungssteigerung durch Kompression eher skeptisch gegenüber, lasse mich auf der anderen Seite aber auch sehr gerne von Gegenteil überzeugen.
Am 13. September erreichte uns eine Mail des Sportartikelherstellers Skins, in der "außergewöhnliche Läufer" gesucht wurden, um deren neue 400er Kleidungsserie zu testen. Außergewöhnliche Läufer, sind wir das?
Jeweils ein Shirt und eine Tight dürften wir, ja genau, wir alle beide, Melanie und ich, uns frei auswählen! Nachdem ja Margitta, unsere liebe Ultraistgut, so sehr von diesem Hersteller geschwärmt hatte dachten wir uns, nur zu, warum eigentlich nicht, dann testen wir diese Kompressionskleidung eben mal. Dumm also, wer da nein sagen würde.

SKINS Logo

Also schnell auf deren Homepage gegangen und - erst einmal fast in Ohnmacht gefallen, boah ist das Zeugs teuer - entsprechende Sachen ausgesucht. Die 400er-Serie ist auch noch die teuerste von allen, und somit bestellten wir jeweils eine 3/4-Tight und ein Short Sleeve Top, zusammen zu einem Preis, bei dem wir schon fast ein schlechtes Gewissen bekamen. Aber gut, wenn man schon nett darum gebeten wird...

Und heute kam dann auch schon das Paket, und total gespannt und aufgeregt wie kleine Kinder packten wir es dann auch sofort aus.

Skins (1)

Mensch ist das edel verpackt!
Skins (2)

Und auch der Stoff fühlt sich klasse an, und sieht das nicht super aus?
Skins (3)

Wenn Melanie das anzieht braucht sie einen Waffenschein und einen Bodyguard!
Skins (4)
Alles sehr edel eingepackt und schon beim ersten Anfassen merkte man gleich, dass dies ein besonderer Stoff ist. Nur leider wurde für Melanie an Stelle einer 3/4 Tight ein Racer Back Top mit eingepackt. Gut, ist ja kein Thema, wollten wir uns doch sowieso mit Skins, in Person von Julian Schollmeyer, kurz auf der Messe in Berlin treffen, um uns wenigstens auch einmal persönlich kennenzulernen und vor allem auch, um uns für dieses Testpaket persönlich bei dem Hersteller zu bedanken.
Selbstverständlich haben wir das feine Gewebe auch gleich mal angezogen und für unser heutiges Läufchen getestet!
Also das Anziehen ist schon etwas gewöhnungsbedürftig und dauerte etwas länger wie gewohnt, klar, ist ja auch alles extrem eng anliegend, eben Kompressionskleidung. Und wie soll ich sagen, passt alles wie angegossen, danke Julian für die super gute Beratung!

Skins (5)

Und dann ging es auf die Piste, Melanie allerdings leider nur mit ihren Nike 3/4-Tight, aber immerhin mit dem Skins-Shirt, ohne Sport-BH!

Wie soll ich sagen, war das zu Beginn ein ungewohntes Gefühl, aber dann, so nach etwa 3 Kilometern, nichts, aber auch absolut gar nichts spürte man mehr von dieser Kleidung. Es war, als hätte man eine zweite Haut , als würde man völlig nackt durch die Gegend laufen, ein echt geiles Feeling!
Und die Blicke der Leute, unglaublich! Ich meine, sieht ja auch irgendwie richtig heiß aus, oder? Also wenn dir mit fast 41 Jahren junge Mädels nachschauen.....wie Melanie von den männlichen Geschöpfen unserer Spezies regelrecht begafft wurde schreibe ich besser nicht! Eigentlich braucht sie in diesen Fummeln, und sie hatte ja jetzt "nur" das Shirt an, einen Waffenschein und mindestens einen Bodyguard, boah sieht sie darin scharf aus!

Was gibt es zum Kompressionseffekt zu sagen...hm. bei einem kurzen, nicht all zu schnellen 14-Km-Läufchen (24. in Folge) schwer zu beurteilen, ich bilde mir aber ein, die Anstiege leichter hinauf gekommen zu sein, kann aber auch nur Einbildung sein. Vom Gefühl her ist es allerdings sehr angenehm. Auch der Schweiß wird sofort nach außen transportiert und sorgt somit für einen sehr angenehmen Kühleffekt. Verrutschen tut hier gar nichts, wie auch, so eng wie das alles anliegt. Auch die sich an der Tight hinten befindliche kleine Tasche ist sehr praktisch, reicht für einen Schlüssel und/ oder einem Handy, klasse. Was mir aufgefallen ist, dass der Stoff recht reibungsempfindlich ist. Da ich meinen iPod Nano mit am Arm hatte, rieb dieser wirklich nur ganz leicht am Shirt, was leider sofort Spuren hinterlassen hatte. Mal sehen, was sich da in Zukunft machen lässt. Den Wearlink Brustgurt der Polar hat das Shirt hingegen gut vertragen, ebenso wie das Pflaster meiner abgeklebten Brustwarzen und das Handy in der Tasche.

Auch mein Schatz ist mehr wie begeistert von der Qualität und dem Tragekomfort dieser Kleidung, konnte sie doch tatsächlich erstmals überhaupt seitdem sie läuft ohne Sport-BH ihre Runde drehen! 8,4 Km lief sie heute, und zwar fast ohne ISG-Problemen! An sonsten schilderte sie mir nahezu identisch das bereits von mir beschriebene.

Als erstes Fazit bleibt festzuhalten:

Super gute Qualität, sehr hochwertiger Stoff und erstklassige Verarbeitung, hoher Tragekomfort, ist wie eine zweite Haut, verrutscht nicht, sorgt für eine als sehr angenehm empfundene Kompression, bringt die Feuchtigkeit sehr schnell nach außen, reguliert die Temperatur recht gut, Tight hat eine kleine sehr praktische Innentasche, groß genug für Schlüssel und/ oder Handy, Stoff ist leider etwas reibungsempfindlich und die Kompressionswirkung konnte ich jetzt auch noch nicht wirklich feststellen (war ja auch erst der erste sehr kurze Lauf).

Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis! Ich denke Preise von 100 € für die 3/4-Tight und 90 € für das Top sind schon recht happig.
Ob man diese Spezialkleidung nun für jeden Lauf, also den täglichen Gebrauch haben muss weiß ich nicht, kann aber wirklich nur sagen, dass sie äußerst angenehm zu tragen ist. Auch der Alltagstauglichkeitstest fehlt noch, sprich, wie verkraftet der Stoff beispielsweise Startnummernbänder, Trinkgurte/ Rucksäcke usw., wie fühlt sich das Ganze bei Regen an, und der Test auf den wirklich langen Kanten fehlt auch noch.
Bei dem Preis für die wirklich sehr edle Kleidung traut man sich ja gar nicht das wirklich auszuprobieren, wäre doch schade um diese wirklich klasse Fummel, oder?

Und noch etwas den Preis betreffendes: Wenn der Punkt Kleidung  nur der einzige wäre, für den man viel Geld lassen kann, ich denke jeder, der nur etwas ambitioniert unterwegs ist weiß, was Laufen wirklich kostet!
Kleider, Schuhe, Laufzubehör, Ernährung, Startgelder, die Anfahrt, die Unterkunft, die Verpflegung - da kommt so einiges zusammen. Und bei uns zählt das Ganze dann auch immer gleich zweifach - das geht jährlich in die Tausende von Euros, ich weiß von was ich spreche! Da überlegt man sich schon, ob man irgend etwas unbedingt braucht oder eben nicht!

Weitere Bilder und noch ein zweiter Testbericht, besonders auch von dem Treffen in Berlin, werden noch folgen.
 
Bei unserem siebenstündigen Bergtrainingslauf am 12.04.2010 (hier der ausführliche Berich mit Film und Bildern) über 50 Km und 1790 Höhenmeter von Trechtignshausen dreimal auf den Salzkopf und zurück haben wir die Möglichkeit gehabt, das neue UltraGel von UltraSports zu testen. Zwei Päckchen hatten wir mit dabei. Damit der Test einen Sinn macht hat jeder ein Päckchen
getestet. Zwei Meinungen sind besser als eine  Wink!
Das Gel haben wir nach Beendigung der ersten Runde geschluckt, das war nach etwa 16 Km, 595 Höhenmetern und fast exakt 2 Stunden. den ersten Powerriegel nahmen wir dann etwa 1,5 Stunden später ein, da waren mittlerweile etwa 25 Km gelaufen und ca. 1200 Höhenmeter überwunden. Dazu haben wir aus unserem Trinkrucksack jeweils etwa 8 - 10 Schluck Wasser getrunken. Nach einer weiteren Stunde haben wir dann noch ein Powerriegel und etwa eine Stunde später noch einen Müsliriegel verdrückt. Auch da tranken wir etwa 8 - 10 Schluck Wasser dazu. Insgesamt habe ich während des Laufes etwa 3 Liter Wasser und mein Schatz ca. 3,5 Liter Wasser getrunken. Hier nun unser Gesamteindruck vom Ultragel:

1. Durch die etwas längliche Form der Verpackung lässt es sich sehr gut im Reißverschlussfach der kurzen Tight verstauen
2. Die Packung ließ sich auch mit nassen Händen leicht öffnen (bei Powerbar geht es mitunter recht schwer)
3. Die Konsistenz war sehr angenehm und ließ sich sehr gut aus dem Alubeutel saugen/ drücken (Powerbar ist zu dickflüssig)
4. Es schmeckt wirklich sehr angenehm nach Cola, nicht zu künstlich. Gut, nach einer Packung, wenn man bei einem 100 Km Ultra 10 davon schlucken soll schmeckt es wahrscheinlich nicht mehr so gut  
5. Mit der entsprechenden Menge Wasser verklebt es den Mund nicht so stark wie andere Gels
6. Das Gel ist sehr gut verträglich und belastet in keinster Weise die Verdauung (Müsliriegel gehen da viel mehr auf den Magen)
7. Mit der entsprechenden Wassermenge dazu wirkt es sehr schnell, wir hatten den Eindruck, dass man es nach etwa 7 - 10  Minuten bereits deutlich gemerkt hat.
8. Es sorgt für einen gleichmäßig langen Energieschub, bei meiner Frau etwa für 40 - 45 Minuten und bei mir für ca. 60 Minuten
9. Das Wichtigste: Gute Zusammensetzung, alles drin was man so braucht, besonders die Eiweißkombination finde ich klasse

Fazit:

Gegenüber Müsliriegeln (schlechteste und die Verdauung belastenste Energiezufuhr) und Powerriegeln (bessere Zusammensetzung als Müsliriegel, belasten aber auch den Verdauungstrakt) sind die Ultragels viel leichter zu vertragen und wirken deutlich schneller. Von der Nachhaltigkeit habe ich gegenüber den Riegeln keinen Vorteil festgestellt, denn auch diese liefern bei mir für etwa 1 Stunde genügend Energie. Von der Verpackung her sind sie klar im Vorteil, da sie nicht so steif sind und auch nicht verdrückt werden können.

Während des Trainings denke ich kann man durchaus auch auf Riegel zurückgreifen (ist ja auch eine Geldsache), bei einem Wettkampf wäre allerdings das Gel vorzuziehen, kann man es doch auf Grund seiner schnellen und gleichmäßig anhaltenden Energiebereitstellung viel gezielter und Verdauungstrakt schonender einsetzen. Und bei entsprechend hohen Pulswerten ist das ein entscheidender Vorteil.

Den Vergleich zu anderen Gels kann ich aus eigener Erfahrung nur zu Powerbar Gels ziehen. Und den hat UltraGel gewonnen. Hauptpunkt ist die Zusammensetzung, die einfach ausgereifter und vor allem was die Auswahl der Proteine angeht besser ist. Auch die Konsistenz und Verpackung ist besser. Von der Energiebereitstellung her habe ich keinen Unterschied festgestellt.

Letztlich wird aber wie bei so vielem der Preis über den Einsatz des Gels eine gehörige Rolle mitreden.
Ich bin gespannt.

Mein Favorit aus dem Hause UltraSports sind und bleibt allerdings die UltraSports GelChips! Sie sind noch besser zu transportieren und lassen sich noch effizienter dosieren.
 
Heute haben wir nach unseren jeweiligen langen Läufen über 26 Km in 3 Stunden bzw. 38 Km in 3:20 Stunden erstmalig Frubiase Sport in der Geschmacksrichtung Orange getestet.
Was sofort aufgefallen ist: Die Brausetablette hat sich sehr schnell in dem von uns verwendeten stillen Wasser aufgelöst und nicht so extrem gesprudelt wie ich dies von anderen Produkten her kenne. Geschmacklich ist es schwer zu sagen, denn wir hatten ja tierischen Durst, doch war es ein angenehmes und nicht so aufdringliches Aroma. In Nuancen konnte man auch den Orangengeschmack heraus schmecken, aber wie gesagt, wir waren sehr durstig und jeder schmeckt ja schließlich anders, ist also ein rein subjektives Wahrnehmen.
Die Wirkung war allerdings wirklich gut, hat man doch ziemlich bald gemerkt wie die Energie zurück in die Glieder gefahren ist. Jetzt bin ich wirklich einmal gespannt, wie sich das auf die Regeneration auswirkt, ob wir morgen Muskelkater haben oder nicht. Noch zu erwähnen ist die Tatsache, dass wir etwa 20 Minuten danach noch jeweils einen Bananenmilchshake getrunken hatten, ich denke aber das wird den Eindruck und die Beurteilung des Produktes nicht sehr beeinflussen. Gegen die Verträglichkeit können wir auch nichts sagen, weder Magen- noch Stuhlprobleme, wie ich es schon von anderen Produkten in Form von Durchfall erleben musste.
Nun ist der Lauf bereits 6 Stunden her und wir fühlen uns beide wirklich sehr gut, keine Wehwehchen oder so etwas. Die Kraft ist in unsere Körper zurückgekehrt und die sonst üblichen Trainingserscheinungen sind doch etwas schwächer wie sonst.
Fazit:
Wir können beide sagen das es zur Regeneration bestimmt keine schlechte Wahl ist, ob man das braucht oder nicht muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden. Manche schwören auf alkoholfreies Weissbier zusammen mit einer Multimineral-Vitamintablette.
Wir können es jedenfalls empfehlen, tut nach einem langen Lauf definitiv sehr gut und hilft, schnell wieder auf die Beine zu kommen!
 

TESTERGEBNISSE

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Inhaltliche Prüfung (40%) sehr gut Die Inhalte sind von sehr guter Qualität. Die Seite bemüht sich um eine anspruchsvolle Darstellung.
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Gesamturteil sehr gut (1.2)
 
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